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Pensionserhöhung 2019

Die Pensionen werden mit Wirksamkeit ab dem 1. Jänner eines jeden Jahres mit dem Anpassungsfaktor vervielfacht.

Die Grundlage für den Anpassungsfaktor ist der Richtwert. Der Richtwert für die Pensionsanpassung ist so festzusetzen, dass die Erhöhung der Pensionen auf Grund der Anpassung dem Richtwert der Erhöhung der Verbraucherpreise entspricht.

Der Richtwert für das Jahr 2019 lautet 1,020. Im Jahr 2019 wird jedoch eine abweichende Pensionsanpassung vorgenommen.

 

Die überwiegende Mehrheit der Pensionistinnen und Pensionisten wird im Jahr 2019 mehr als die Inflationsabgeltung als Pensionserhöhung erhalten.

 

Am 22.11.2018 hat der Nationalrat folgende Pensionserhöhung beschlossen:

  1. wenn die Pension nicht mehr als 1.115 Euro beträgt, um 2,6%;
  2. wenn die Pension über 1.115 Euro bis zu 1.500 Euro beträgt, um jenen Prozentsatz, der zwischen den genannten Werten von 2,6% auf 2% linear absinkt;
  3. wenn die Pension über 1.500 Euro bis zu 3.402 Euro beträgt, um 2%;
  4. wenn die Pension über 3.402 Euro beträgt, um 68 Euro.

Die beschlossene Pensionsanpassung wirkt pensionsniveauerhöhend.

Grundlage für die Berechnung des Anpassungsbetrags ist jeweils die Summe der von einer Person bezogenen Pensionen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung.

Die Ausgleichszulagenrichtsätze werden 2019 mit 2,6 Prozent angepasst. Sie betragen damit im Jahr 2019 für Alleinstehende 933,06 Euro und für Verheiratete 1.398,90 Euro. Die Höhe des Richtsatzes für die Ausgleichszulage beträgt für alleinstehende Pensionsberechtigte 1.048,57 Euro, wenn mindestens 360 Beitragsmonate der Pflichtversicherung auf Grund einer Erwerbstätigkeit erworben wurden.

Ebenfalls neu festgelegt ist die monatliche Höchstbeitragsgrundlage für Versicherte. Sie beträgt im Jahr 2019 5.200 Euro im ASVG und 6.090 Euro im GSVG, FSVG und BSVG.

 
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