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Glossar


Badestellen

Badestellen (Überwachungsstellen, Probenahmestellen) dienen der Überwachung der Wasserqualität und sind jene Stellen in Badegewässern, an welchen die meisten Badenden erwartet werden oder an welchen nach dem Badegewässerprofil mit der größten Verschmutzungsgefahr zu rechnen ist (§ 2a Abs. 3 BHygG).


Barrierefreiheit

Barrierefrei heißt, dass Räumlichkeiten, Medien oder Einrichtungen so angelegt sind, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Einschränkung benutzt werden können und dass sie grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.


Berufsausbildungsassistenz

Die Berufsausbildungsassistenz (BAS) unterstützt Jugendliche mit Behinderung bzw. anderen Vermittlungshemmnissen die in einer verlängerten Lehrausbildung (vormals: integrative Berufsausbildung) sind, begleitet die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Schule und sichert damit nachhaltig diesen Ausbildungsweg ab.

Konkret können folgende Personen im Rahmen der verlängerten Lehre ausgebildet werden:

  • Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf am Ende der Pflichtschulzeit
  • Jugendliche ohne oder mit negativem Hauptschulabschluss
  • Jugendliche mit einer Behinderung im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes
  • Jugendliche mit persönlichen Vermittlungshindernissen


Berufsunfähigkeit

Unter diesem Begriff, der für Angestellte gilt, ist die Minderung der Arbeitsfähigkeit infolge Krankheit um mehr als die Hälfte gegenüber einer gesunden versicherten Person mit ähnlicher Ausbildung zu verstehen. Grundlage für die Entscheidung, ob Berufsunfähigkeit vorliegt, bildet eine ärztliche Begutachtung.


Biokosmetika

Als Biokosmetika bezeichnet man kosmetische Mittel, deren Anspruch auf eine umweltschonenden nachhaltigen Produktion, Bewahrung der Artenvielfalt, Schutz der natürlichen Ressourcen, Anwendung von hohen Tierschutzstandards, Produktion unter Verwendung natürlicher Bestandteile aus biologischer Herkunft und einfachen Herstellungsprozessen hergestellt werden. Gesetzlich verpflichtende Regelungen, wie diese mit der Bio-Duchführungsverordnung zum Beispiel für die Produktion von Bio-Lebensmittel bestehen, gibt es für Biokosmetika nicht. Derzeit gibt es keine gesetzlichen Regelungen für die Definition des Begriffes Biokosmetik, so dass der Name rechtlich nicht geschützt ist. Dies hat zur Folge, dass von nicht staatlichen und/oder nicht offiziell anerkannten privaten Vereinigungen häufig Richtlinien und Zertifikate (Gütezeichen) erstellt und vergeben werden. Da diese Kriterien sich voneinander sehr unterscheiden, finden sich auf dem Markt zahlreiche Kosmetikprodukte, die als „Biokosmetika“ ausgelobt werden. Generell sind Hersteller kosmetischer Mittel aber verpflichtet, die allgemein gültigen gesetzlichen Regelungen für kosmetische Mittel einzuhalten. Somit ist die Sicherheit von in Verkehr gebrachten kosmetischen Mitteln gewährleistet.

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