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Glossar


Pensionsversicherungszeiten

Für das Entstehen eines Pensionsanspruches wird unter anderem eine gewisse Mindestdauer an Versicherungszeit benötigt.
Versicherungszeiten können im Laufe eines Berufslebens in mehreren Zweigen der Pensionsversicherung erworben werden. In einem solchen Fall werden sämtliche Versicherungszeiten von dem Pensionsversicherungsträger berücksichtigt, bei dem die Versicherung in den letzten 15 Jahren vor der Pensionierung überwiegend bestanden hat.


Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz

Menschen mit Behinderung ist der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie der Verbleib im Erwerbsleben trotz fachlicher Eignung mangels individuellen unterstützungsangeboten erschwert. Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz soll die bedarfsgerechte, selbstbestimmte, selbstorganisierte und gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben von Menschen mit einer schweren Funktionsbeeinträchtigung ermöglichen. Assistenznehmer erhalten jene personale Unterstützung, die zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder zur Absolvierung einer Ausbildung erforderlich ist.


Pflegekarenz

Pflegekarenz ist die vereinbarte Freistellung der/des Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern von der Arbeitsleistung bei Entfall des Entgelts für die Pflege und/oder Betreuung naher Angehöriger. Dazu bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin/Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern.


Pflegeteilzeit

Bei der Pflegeteilzeit handelt es sich um die vereinbarte Herabsetzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit des/der Arbeitnehmers/Arbeitnehmerin zum Zweck der Pflege oder Betreuung eines/einer nahen Angehörigen gegen Aliquotierung des Entgelts.


Prävention

Als Prävention bezeichnet man all jene Maßnahmen, die darauf abzielen Beeinträchtigungen der Gesundheit zu verhindern, zu verzögern oder weniger wahrscheinlich zu machen. Man unterscheidet:

  • Primärprävention: setzt an, noch bevor es zur Krankheit kommt (Krankheitsverhütung). Sie trägt dazu bei, gesundheitsschädigende Faktoren zu vermeiden, um die Entstehung einer Krankheit zu verhindern (z.B. Impfungen, gesundheitliche Aufklärung).
  • Sekundärprävention: Krankheitsfrüherkennung mit dem Ziel, Krankheiten möglichst frühzeitig zu erkennen, bevor Beschwerden oder Krankheitssymptome auftreten. Das Fortschreiten eines Krankheitsfrühstadiums soll durch Frühdiagnostik und –behandlung verhindern werden. (z.B. Screenings, Vorsorgeuntersuchungen)
  • Tertiärprävention: Maßnahmen, die der Verhinderung des Fortschreitens oder des Eintritts von Komplikationen bei einer bereits manifesten Erkrankung dienen. (z.B. Rehabilitation, Rezidivprophylaxe)

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