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01.04.2019

Arbeitsmarkt im März

Mit 304.411 beim AMS arbeitslos vorgemerkten Personen ist Ende März 2019 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um -5,4% bzw. -17.492 Personen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Inklusive der Personen in einer AMS-Schulung betrug die Zahl der Vorgemerkten Ende März 368.979, das bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um -29.524 bzw. -7,4%.

Gleichzeitig wächst auch die Zahl der Beschäftigten weiterhin. Geschätzte 3.786.000 Personen, um +81.000 bzw. +2,2% mehr als im Vorjahr, befanden sich im März 2019 in unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen.

Beim AMS standen zudem Ende März 2019 76.421 sofort verfügbare Stellen zur Verfügung, um +10.544 bzw. +16,0% mehr als im Vorjahr.

Darüber hinaus kann im März 2019 weiterhin ein Anstieg der Arbeitsaufnahmen aus AMS-Vormerkung verzeichnet werden. In den ersten drei Monaten des Jahres 2019 gelang bereits 186.422 arbeitssuchenden Personen, 2.962 Personen bzw. +1,6% mehr als im Vorjahr, aus AMS Vormerkung heraus eine Beschäftigung aufnehmen. Darunter waren 23.648 unter 25-Jährige und 36.820 Personen über 50 Jahre.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt aktuell bei 7,4%, das ist ein Rückgang von -0,6%-Punkten gegenüber dem März 2018. Die Arbeitslosenquote nach internationaler Erhebungsmethode gemäß EUROSTAT liegt für Februar 2019 bei 5,0% (+/-0). Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen nach internationaler Definition liegt für Februar bei 8,3% (-1,9).

Wie bereits in den Vormonaten sank die Arbeitslosigkeit der Österreicher und Österreicherinnen Ende März überdurchschnittlich (-8,1%). Überdurchschnittliche Rückgänge verzeichnen weiterhin Männer mit -9,6%, Langzeitarbeitslose mit -9,3% sowie Jugendliche mit -8,0%. Auch Ältere (-1,3%) verzeichnen im März sinkende Arbeitslosigkeit.

Arbeitslose mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen (+0,2%) Frauen (+0,4%), Ausländerinnen und Ausländer (+0,6%) sowie Menschen mit Behinderungen (+ 1,4%) weisen im Vergleich zum Vorjahr jedoch wieder leicht steigende Arbeitslosigkeit auf.

Mit Ausnahme Vorarlbergs (+0,8%) verzeichnen die Bundesländer weiterhin sinkende Arbeitslosigkeit: Die größten Rückgänge gab es im Burgenland (-12,0%), in der Steiermark (-11,9%) und Kärnten (-8,3%). Überdurchschnittliche Rückgänge verzeichnen auch Oberösterreich (-7,4%) Niederösterreich (-7,2%) sowie Tirol (-6,7%).

In der Betrachtung nach Branchen zeigt sich Ende März 2019 wie schon im Vormonat die Baubranche als Triebfeder. Mit -22,4% weist die Branche den größten Rückgang der arbeitslos Vorgemerkten im Vergleich zum Vorjahresmonat auf.  Auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Arbeitskräfteüberlassung (-6,8%) liegt über dem Durchschnitt. Ebenfalls positiv, jedoch verhaltener entwickelten sich im Vorjahresvergleich auch die Warenproduktion (-5,2%), das Gesundheits- und Sozialwesen (-4,4%) sowie der Handel (-3,2%). Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr späteren Ostertermins steigt die Arbeitslosigkeit im Tourismus hingegen leicht (+0,2%). 

In AMS Schulung befinden sich aktuell 64.568 Personen (-12.032 bzw. -15,7% gegenüber Ende März 2018), davon entfallen rund 42% auf Ausländerinnen und Ausländer, von denen wiederum fast die Hälfte (44%) Asylberechtigte oder Personen mit subsidiärem Schutz waren. Bei den Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten ging die Zahl der AMS-Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer gegenüber dem Vorjahresmonat um -25,2% zurück.

Am Lehrstellenmarkt zeigt sich Ende Februar österreichweit eine Lehrstellenüberhang von 186 Lehrstellen (-254). Den 5.923 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden (ohne Teilnehmerinnen und Teilnehmer der überbetrieblichen Lehrausbildung) standen 6.109 gemeldete, sofort verfügbare Lehrstellen gegenüber. Ist das Verhältnis von Lehrstellensuchenden zu offenen Lehrstellen auch im März bundesweit fast ausgeglichen, zeigen sich dennoch wieder deutliche Unterschiede nach Bundesländern: In Wien übersteigt die Nachfrage mit 5 Lehrstellensuchenden, die einer sofort verfügbaren offenen Lehrstelle gegenüber stehen, das Angebot, während in Oberösterreich, Salzburg und Tirol dreimal so viele Lehrstellen offen sind als Lehrstellensuchende gemeldet.

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