Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

01.02.2017

Neuer Sozialbericht erschienen

Das Sozialministerium hat heute den alle zwei Jahre erscheinenden Sozialbericht veröffentlicht. Vor nunmehr 50 Jahren wurde 1967 auf Wunsch der Bundesregierung der erste „Bericht über die soziale Lage" veröffentlicht und dem Parlament vorgelegt. Seither hat sich der Sozialbericht einerseits als Bericht über aktuelle Tätigkeiten des Sozialressorts sowie zunehmend auch als Beitrag zum sozialpolitischen Diskurs in Österreich etabliert. Dabei ergänzen sich die beiden Abschnitte des Berichts:

Im Teil 1 „Ressortaktivitäten" werden die wichtigsten Maßnahmen und Entwicklungen in den unterschiedlichen Verantwortungsbereichen des Sozialministeriums dargestellt. Diese ersten zehn Kapitel geben damit einen umfassenden Überblick über die Wirkungsbereiche des Sozialministeriums und stellen schwerpunkthaft Maßnahmen und Inhalte im Berichtszeitraum 2015-2016 vor.

So werden im ersten Kapitel einerseits Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beleuchtet, aber auch aktuelle Maßnahmen und Prioritäten der Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Neue rechtliche Maßnahmen und Vorhaben im Bereich der Konsumentenpolitik spiegeln einerseits aktuelle Herausforderungen - aber eben auch diesbezügliche politische Lösungsstrategien wider.

Gerade auch im Kapitel zur „Pflegevorsorge" zeigt sich, dass sich der österreichische Sozialstaat laufend neuen Aufgaben zu stellen hat: Beispielhaft hierfür sind die vom Sozialministerium unterstützten Ziele der „Österreichische Demenzstrategie" oder auch die Neuerungen bei der Pflegekarenz.

Im zweiten Berichtsteil ergänzen acht sozialpolitische Analysebeiträge diese Perspektive, indem ihre Autorinnen und Autoren den Fokus auf die gesellschaftlichen Realitäten und Herausforderungen setzen. Erstmals enthält dieser Berichtsteil einen gemeinsamen analytischen Brennpunkt: Verteilungsfragen.

Im Mittelpunkt stehen die Verteilung der Einkommen, die Umverteilung durch öffentliche Geldleistungen, die Verteilung der Arbeitszeit und der Zusammenhang von Einkommenshöhe und Lebensbedingungen. Darüber hinaus analysieren Expertinnen und Experten das Verhältnis der Mitte zum Sozialstaat, die Sozialausgaben und die langfristige Finanzierbarkeit des Sozialstaats und beleuchten wer die Auswirkungen der Krise spürt und wie sich die Digitalisierung aus die Arbeitswelt („Arbeit 4.0") auswirken wird.

Nachfolgend steht der Sozialbericht zum Download zur Verfügung.

 
nach oben