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24.09.2019

WINTEC 2019

Am 24.9.2019 wurde bereits der vierte Wissenschaftspreis für Inklusion durch Naturwissenschaften und Technik (WINTEC) durch die Sozialministerin Mag.a Dr.in Brigitte Zarfl verliehen.

Diesjährige Besonderheit stellt der Hattrick durch die TU-Wien dar, welche alle drei Preisträgerinnen und Preisträger stellt.

Mit diesem Wissenschaftspreis werden Projekte, die zum Abbau von Barrieren und zur Stärkung des Inklusionsgedankens beitragen, ausgezeichnet. Gesucht werden innovative wissenschaftliche Projekte, die zukunftsweisend für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft sind. Besondere Bedeutung bekommt in diesem Zusammenhang die Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen, aber auch der barrierefreie Zugang zu Informationen im Zeitalter der virtuellen Informationsgesellschaft.

Die Gewinner:

Der erste Platz ging an das von Johannes Střelka-Petz BSc eingereichte Projekt „OSKAR“. Dieses hat die Jury vor allem durch die hohe Relevanz bei der Zielgruppe und den niedrigen Preis bei der Herstellung überzeugt. Die Entwicklung im Open-Source-Format sorgte dabei für einen großen partizipativen Effekt. Bei OSKAR wird eine haptische Akkordtastatur z.B. mit dem Smartphone verbunden und ermöglicht so ohne festem Untergrund und mit haptischen Rückmeldungen die mobile Texteingabe.

Den zweiten Platz erreichte das TU-Wien-Team Dipl.-Ing. Peter Mayer und Dipl.-Ing. Paul Panek mit dem Projekt „iToilet“. Diese individuell anpassbare Toilette mit Einsatzmöglichkeit im öffentlichen Raum überzeugte die Jury vor allem durch die menschzentrierte Entwicklung, basierend auf einem intensiven partizipativen Entwicklungs- und Designprozess sowie der hohe Umsetzungsgrad des eingereichten Projekts.

Der dritte Platz ging an das Projekt „Phobility“ von Ao. Univ. Prof. Dr. Georg Hauger und seinem Team, ebenso von der TU-Wien. Bei Phobility geht es vorrangig darum, die gleichberechtigte Mobilität zu fördern mit dem Focus auf Mobilitätsbarrieren für Menschen mit psychischen Erkrankungen, insbesondere Phobien, Angst- und Zwangsstörungen. Auch wenn die Einreichung kein konkretes Produkt zum Ergebnis hat, so sind die in der Studie enthaltenen Projektergebnisse gute Grundlagen für weitere Forschungsvorhaben.

Beim WINTEC liegt der Fokus auf Projekten, die geeignet sind, das gesellschaftliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft zu. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 18.000 ausgeschüttet, der 1. Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Designt und gefertigt wurde der Preis vom oberösterreichischen Integrativen Betrieb „TEAM:work GesmbH“.

 
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