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29.10.2018

Weltschlaganfalltag - präventive Maßnahmen können helfen

Anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober macht Bundesministerin Beate Hartinger-Klein auf diese, oft unterschätze Krankheit, aufmerksam.

„Handeln bei Anzeichen von Schlaganfällen ist eine Notwendigkeit. Eine regelmäßige Untersuchung ist entscheidend und vorbeugende Maßnahmen sind sehr wichtig. Man darf die Warnzeichen nicht unterschätzen, um eine schnelle Behandlung zu ermöglichen und das Risiko für Langzeitfolgen zu reduzieren“, so Hartinger-Klein.
Gemäß der KA-Statistik erleiden in Österreich etwas mehr als 20.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. An dieser Erkrankung verstarben in den letzten Jahren rund 3.000 Personen jährlich. Männer weisen dabei eine sowohl höhere Inzidenz- als auch Sterblichkeitsraten als Frauen auf, ältere Menschen höhere als jüngere.


„In Österreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine konstruktive Beratung durch verschiedene Institutionen und auch Informationen für eine finanzielle Unterstützung. Ich bin davon überzeugt, dass man mit Hilfe von kontinuierlichen Beratungskampagnen, Todesfälle und Behinderungen, die aufgrund eines Schlaganfalles geschehen sind, verringern kann“, erläutert die Bundesministerin und verweist auf:


https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/beratung-schlaganfall
 https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/finanzielle-unterstuetzung


Wie kann man sich am besten informieren, um vorbeugende Maßnahmen zu treffen?

Das österreichische Gesundheitsportal informiert über das Thema sowie über Erkennen und Prävention von Schlaganfällen. Siehe unter anderem: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/gehirn-nerven/schlaganfall/praevention

Das Schlaganfall-Risiko steigt mit zunehmendem Alter, allerdings spielen auch vererbbare Faktoren eine Rolle. Zudem können andere Risikofaktoren (die vermeidbar sind) das Auftreten eines Schlaganfalls begünstigen: Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Carotis-Stenose, Erhöhtes Cholesterin, Diabetes mellitus, Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel und die Pille. 
Welche Hilfe oder Unterstützung gibt es für pflegende Angehörige?
Beratung und Unterstützung für Personen, die Angehörige betreuen finden sie hier:

https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/angehoerige-schlaganfall


Auch beim Pflegetelefon des Sozialministeriums, beim Angehörigentelefon der Caritas der Erzdiözese Wien, auf der Website des Fonds Soziales Wien (FSW), in Kursen des Österreichischen Roten Kreuzes, in der Broschüre der Caritas Österreich über bundesweite Unterstützungsangebote, Möglichkeiten und Ansprechstellen, durch Pflege und Betreuung sowie Kurse des Hilfswerk Österreich, in Informationen der Schlaganfall-Selbsthilfe sowie in der psychosozialen Beratung des psychosozialen Diensts kann man beraten werden.

 
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