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21.06.2017

Wiedereingliederungsteilzeit ab 1. Juli 2017

Für Menschen, die in Beschäftigung stehen und für längere Zeit physisch oder psychisch erkrankt sind, besteht ab 1. Juli 2017 die Möglichkeit, mit dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin eine Wiedereingliederungsteilzeit zu vereinbaren.

Zur Erleichterung der Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag können Arbeitnehmer/innen nach langer Krankheit nunmehr ihre Arbeitszeit vorläufig herabsetzen und somit schrittweise in den Arbeitsprozess zurückkehren.

Nach der Gesundmeldung sollen ein langfristiger Erhalt der Gesundheit und die Festigung der Arbeitsfähigkeit bewirkt werden, was wesentliche Vorteile sowohl für Arbeitnehmer/innen als auch für Arbeitgeber/innen zur Folge hat.

Zur finanziellen und sozialversicherungsrechtlichen Absicherung der betroffenen Personen sind gesetzliche Begleitmaßnahmen vorgesehen. Den Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen steht neben dem entsprechend der Arbeitszeitreduktion gebührenden Entgelt aus der Teilzeitbeschäftigung ein Anspruch auf Wiedereingliederungsgeld aus Mitteln der sozialen Krankenversicherung zu.

Das Sozialministerium hat zur Übersicht eine Broschüre erstellt, die alle notwendigen Informationen über die wichtigsten Regelungen im Zusammenhang mit der Wiedereingliederungsteilzeit sowie Hinweise für weitere Informationsmöglichkeiten enthält. Die Broschüre "Wiedereingliederungsteilzeit" kann im Broschürenservice des Sozialministeriums bestellt werden.

 
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