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11.05.2019

Hartinger-Klein: "Freiwilliges Engagement wird fit für das digitale Zeitalter"

Der digitale Freiwilligenpass kann Nachweise über freiwillige Tätigkeiten orts- und zeitunabhängig erstellen sowie die Sicherheit für Organisationen und Freiwillige erhöhen.

"Freiwilliges Engagement hat in Österreich einen hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellenwert. 46 % der Bevölkerung ab 15 Jahren, das sind mehr als 3,5 Millionen Menschen, sind freiwillig und ehrenamtlich tätig und leisten einen wichtigen Beitrag zum gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem digitalen Freiwilligenpass können diese Leistungen nun auch elektronisch aufgezeichnet und ein modernes Service für Freiwillige und Organisationen angeboten werden", erklärt Bundesministerin Beate Hartinger-Klein und präsentiert die Web-Applikation [www.freiwilligenpass.at] (http://www.freiwilligenpass.at/) als wichtigen Beitrag der Digitalisierungsoffensive des aktuellen Regierungsprogrammes.

Der derzeit verwendete Österreichische Nachweis über Freiwilligentätigkeiten und der Freiwilligenpass wurden gemeinsam mit dem gesetzlich eingerichteten Österreichischen Freiwilligenrat entwickelt. Dabei können die durch Freiwilligenarbeit und im Ehrenamt erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, vor allem auch soziale Kompetenzen dokumentiert und bestätigt werden. Diese analoge Form geht von den bewährten Methoden der ganzheitlichen Kompetenzerfassung von Wissen, Können und Handeln der freiwillig tätigen Personen aus. Sie tragen damit in besonderer Weise zu mehr Orientierung und Aktivierung in der Bildungsplanung junger Menschen und in der persönlichen Weiterentwicklung ebenso wie zur Anerkennung im gesamten Berufsleben bei.

Zentraler Punkt des neuen digitalen Freiwilligenpasses ist die Ergänzung der analogen Ausstellung der Freiwilligennachweise. Freiwillige können mit ihren Organisationen über die Web-Applikation ([www.freiwilligenpass.at] (http://www.freiwilligenpass.at/)) in Kontakt treten und gemeinsam ihr Engagement in einem digitalen Nachweis festhalten. Hat ein Freiwilliger mehrere Nachweise, werden diese automatisch in einem Freiwilligenpass gesammelt, welcher jederzeit und überall vom Freiwilligen heruntergeladen werden kann.

Um die Web-Applikation nutzen zu können, ist eine Registrierung mittels e-ID oder Handysignatur notwendig. Zusätzlich werden Organisationen und Vereine vom BMASGK authentifiziert und mit einem "geprüft" Gütesiegel gekennzeichnet. Freiwillige haben somit Sicherheit bei einer ausgewiesenen Organisation tätig zu sein. "Dies ist ein wichtiger Schritt für die Qualitätssicherung im Freiwilligenbereich und der Sicherheit im Netz", so die Bundesministerin.

Mit dem digitalen Freiwilligenpass haben Freiwillige nicht nur eine zusätzliche Qualifikation für das weitere Berufsleben, sie können ihre Freiwilligennachweise orts- und zeitunabhängig erstellen und diese stets gesammelt am Smartphone, Tablet oder Computer abrufen oder herunterladen. "Dies stellt in Zeiten von steigender Mobilität eine bedeutende Erleichterung für freiwillig tätige Personen sowie den Organisationen dar", hebt Hartinger-Klein hervor.

"Ich freue mich sehr, dass mein Ministerium dieses Service den freiwillig tätigen Personen sowie zahlreichen Organisationen und Vereinen anbieten kann und den Freiwilligenbereich fit für das digitale Zeitalter macht. (Schluss).

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz Axel Ganster, MAS Pressesprecher von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein +43 (1) 71100-86 2456 pressesprecher@sozialministerium.at www.sozialministerium.at www.facebook.com/sozialministerium

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/46/aom

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OTS0017 2019-05-11/10:03

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