Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Allgemeine Gefahrenquellen

Hier finden sich wichtige Informationen zu allgemeinen Gefahrenquellen.

Aktuelle Gefahrenhinweise

Emissionen von Mobiltelefonen und Basisstationen - SAR-Werte und Senderkataster

Die sog. SAR-Werte ("spezifische Absorptionsrate") für Mobiltelefone sind ein international akzeptiertes Strahlenschutzkriterium im Bereich hochfrequenter elektromagnetischer Felder und können auch als Kaufhilfe für strahlungsarme Handys dienen. Die Leistung von Mobilfunk-Basisstationen in Österreich können Sie dem Senderkataster entnehmen.

Feuerwerk

Alle Jahre wieder sind vor allem rund um Silvester Unfälle mit Feuerwerkskörpern zu beobachten. Besonders gefährlich ist das Herstellen eigener Feuerwerkskörper, das professionellen Umgang erfordert und daher gesetzlich Fachleuten vorbehalten ist.

Die Einhaltung einiger Grundregeln beim Umgang mit Feuerwerk ist daher unumgänglich: Halten Sie vor allem Sicherheitsabstände ein, beachten Sie die Altersbeschränkungen und kaufen Sie Feuerwerkskörper nicht aus dubiosen Quellen.

Laserpointer

Laserpointer sind kein Spielzeug und können zu irreversiblen Augenschäden führen. Auch viele batteriebetriebene Laserpointer weisen Leistungen auf, die zu schweren Augenverletzungen führen können. Während Laserpointer der Laserklassen 1 oder 2 (d.h. eine Leistung kleiner 1 Milliwatt) als sicher gelten, können leistungsstärkere Geräte schon bei unbeabsichtigtem Blick in den Laserstrahl oder sogar durch Reflexionen in Sekundenbruchteilen zu gravierenden Netzhautschäden führen.
Beim Kauf von Laserpointern ist darauf zu achten, dass diese unter die Laserklassen 1 oder 2 fallen - dies entspricht auch der Rechtslage in Österreich, wo durch die "Laserpointerverordnung" der Verkauf stärkerer Laserpointer an KonsumentInnen verboten ist.

Unfallprävention bei Kindern

Um Unfälle und Verletzungen von Kindern aufgrund von mangelhafter Produktsicherheit zu vermeiden, setzt das Bundeministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Produktsicherheit und Unfallprävention. Informationsmaterial steht zum Download zur Verfügung

Fensterstürze

Der Einbau von Fenstersicherungen wird empfohlen. Zwar bieten diese Sicherungen keinen hundertprozentigen Schutz und Kinder müssen trotzdem beaufsichtigt werden, aber das Risiko wird doch deutlich vermindert.
Fenstersicherungen zum nachträglichen Einbau sollten der EN 16281 (ÖNORM EN 16281) entsprechen.
Ist das der aktuellste Stand der Dinge?

Jalousien

Freihängende Schnüre von Jalousien und Rollos stellen eine hohe Strangulationsgefahr für Kinder dar. Das untenstehende Informationsblatt weist darauf hin, was beim Inverkehrbringen solcher Produkte zu beachten ist.

Kinderlaufhilfen

Kinderlaufhilfen (oft unrichtig als Kinder"lern"laufhilfen bezeichnet) müssen in Österreich der Kinderlaufhilfenverordnung 2007 entsprechen, mit der die ÖNORM EN 1273: 2005 für verbindlich erklärt wurde. Hintergrund dieser Maßnahme war die hohe Zahl von Unfällen mit Kinderlaufhilfen, wobei vor allem Stürze über Stufen oder Treppen zu schweren Verletzungen bei Kleinkindern führten.

Radfahren

Ein Ratgeber des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie gibt unter dem Titel "Kleine Radprofis - der sichere Weg in die Verkehrsrealität" Tipps an Eltern, wie sie ihre Kinder auf das Radfahren im Straßenverkehr vorbereiten können. Die Broschüre steht zum Download bereit.

 
nach oben