Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

Produktsicherheit

Das Produktsicherheitsgesetz 2004, das vom Sozialministerium vollzogen wird, verpflichtet Unternehmen, nur sichere Produkte auf den Markt zu bringen bzw. nötigenfalls Schritte zur Gefahrenabwehr zu treffen - also z.B. ein Produkt vom Markt zurückzunehmen.

Die zuständigen Behörden können - falls erforderlich - Unternehmen auch zu geeigneten Maßnahmen verpflichten. Im Extremfall kann sogar ein Rückruf von und die Vernichtung eines Produktpostens angeordnet werden.

Solche Maßnahmen gegen gefährliche Produkte werden EU-weit in der RAPEX-Datenbank gesammelt. Es gibt aber auch weitere Länder und Organisationen die ähnliche Datenbanken führen, wie z.B. die USA und die OECD.
Eine weitere Maßnahme zur Produktsicherheit sind unverbindliche Normen (zB ÖNORMEN). Sie geben Firmen eine Richtlinie, unter der bestimmte Produkte herzustellen sind, um keine Gefahr darzustellen. 

Statistik der Haus- und Freizeitunfälle

Injury Database Austria

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit erhebt mit Unterstützung des Sozialministeriums Daten zu Heim- und Freizeitunfällen. Dabei werden PatientInnen in Krankenhäusern persönlich zum Unfallhergang befragt, wodurch ein genauer Einblick in das Unfallgeschehen möglich wird und sich Trends leichter ablesen lassen. Zwar geht nur ein geringer Anteil der Unfälle auf gefährliche Produkte im eigentlichen Sinne zurück - es lassen sich aber Risikotätigkeiten, Risikogruppen und problematische Produktbereiche etc. ablesen.

Der Jahresbericht 2015 steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung. 

 
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