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SeniorInnenpolitik

SeniorInnenpolitik

Was ist die SeniorInnenpolitik?

Die SeniorInnenpolitik ist eine Politik für ältere Menschen.

Sie nimmt die Interessen älterer Menschen in allen Bereichen wahr.

Die SeniorInnenpolitik ist in einem eigenen Gesetz geregelt.

Das Gesetz heißt Bundes-Seniorengesetz.

Wer sind Senioren?

Das Bundes-Seniorengesetz beschreibt die Senioren sehr genau.

Die Senioren sind Frauen und Männer.

Das Wort Senioren gilt für beide Geschlechter.

Die Senioren sind österreichische Staatsangehörige.

Oder sie kommen aus einem Land der Europäischen Union.

Die Senioren wohnen in Österreich.

Die Senioren bekommen eine Pension ausbezahlt.

Die Senioren haben ein bestimmtes Alter.

Frauen sind 55 Jahre oder älter.

Männer sind 60 Jahre oder älter.

Wer vertritt die Interessen der Senioren?

2 Organisationen vertreten die Interessen der Senioren.

  • Bundes-Seniorenbeirat
  • Österreichischer Seniorenrat

Bundes-Seniorenbeirat

Der Bundes-Seniorenbeirat ist eine Gesprächsrunde.

Menschen aus der Politik sprechen 

mit Menschen aus Seniorenorganisationen.

Österreichische Seniorenorganisationen sind große Vereine.

Sie haben jeweils mehr als 20.000 ältere Menschen als Mitglieder.

Der Bundes-Seniorenbeirat hat wichtige Aufgaben.

Der Bundes-Seniorenbeirat macht Vorschläge für die Seniorenpolitik.

Er verfasst einen Seniorenplan mit Zielen für die Seniorenpolitik.

Der Bundes-Seniorenbeirat sagt seine Meinung zu Gesetzesentwürfen.

Österreichischer Seniorenrat

Der Österreichische Seniorenrat ist ein Dachverband.

Er vereinigt alle Seniorenorganisationen.

Der Österreichische Seniorenrat ist eine offizielle Interessenvertretung.

Er vertritt die Interessen der Senioren in allen Angelegenheiten,

die ältere Menschen betreffen können.

Der Österreichische Seniorenrat ist dabei sehr wichtig. 

Er ist gleich wichtig wie die großen gesetzlichen Interessenvertretungen.

Zum Beispiel

  • Arbeiterkammer
  • Wirtschaftskammer
  • Landwirtschaftskammer

Welches Ziel hat die Seniorenpolitik?

Die Seniorenpolitik will die Lebensqualität für ältere Menschen sichern.

Die Seniorenpolitik hat mehrere Schwerpunkte.

  • Möglichkeiten zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • Lebenslanges Lernen und Bildung
  • Aktives Altern
  • Projekte

Förderungen

Das Sozialministerium fördert gemeinnützige Vereine.

Diese Vereine sind auf das allgemeine Wohl ausgerichtet.

Sie machen keinen finanziellen Gewinn.

Die Förderungen gibt es für verschiedene Projekte.

Zum Beispiel

  • Projekte im Bereich Seniorenpolitik
  • Projekte im Bereich Freiwilligenarbeit und Ehrenamt
  • ideenreiche Modellprojekte als Vorbilder für ganz Österreich

Projektschwerpunkte können sein

  • Aktives Altern
  • Lebensqualität und Würde im Alter
  • Lebenslanges Lernen
  • Kompetenzen von älteren Menschen stärken
  • Solidarität und Dialog zwischen den Generationen
  • Teilhabe von älteren Menschen am öffentlichen Leben

Möchten Sie mehr über die Förderungen erfahren?

Klicken Sie bitte auf den Link Förderungen und Richtlinien.

Sie finden den Link weiter unten im Kasten Interne Links.

Die österreichische SeniorInnenpolitik versteht sich als Politik mit den Seniorinnen und Senioren, die als Querschnittsmaterie (Mainstreaming Ageing) in die unterschiedlichen Fachbereiche der Ressorts hineinreicht.

Die österreichische SeniorInnenpolitik stellt den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen in den Mittelpunkt.

Die SeniorInnen- und Freiwilligenpolitik hat das Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern bzw. weiter zu verbessern.

Dazu setzt sie eine ganze Reihe von Maßnahmen:
Das Bundesseniorengesetz und der Bundesseniorenbeirat fördern und sichern die Teilhabemöglichkeiten älterer Menschen am sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Leben. https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/6/2/8/CH3434/CMS1485168094412/richtlinie_allgemeine_seniorenfoerderung_(ab_1._8._2016).pdf

Die SeniorInnenpolitik fördert Lernen und Bildung im Alter. Denn lebenslanges Lernen hilft, neuen An- und Herausforderungen gerecht zu werden, zum Beispiel auch im Bereich der neuen Technologien.

Die Förderung des Aktiven Alterns geht Hand in Hand mit den Maßnahmen zur Förderung von Freiwilligen.

Die Abteilung V/A/6, Grundsatzangelegenheiten der SeniorInnen-, Bevölkerungs- und Freiwilligenpolitik im Sozialministerium, kann außerdem gemeinnützige Vereine für seniorenpolitische und freiwillige/ehrenamtliche Projekte bzw. innovative Modellprojekte von österreichweiter Bedeutung fördern.

Schwerpunkte liegen beispielweise auf Projekten zur Förderung des aktiven Alterns, der Lebensqualität und Würde im Alter, dem lebenslangen Lernen und der Kompetenzen älterer Menschen. Auch Projekte zur Stärkung der Solidarität und des Dialogs zwischen den Generationen sowie Projekte zur Teilhabe von Senioren und Seniorinnen auf gesellschaftlicher, politischer und kultureller Ebene kommen für eine Förderung in Frage.

Näheres zu den Fördermöglichkeiten sowie das Antragsformular finden Sie unter den Link "Förderungen" in der Infobox am Ende der Seite.

Gesetzliche Vertretung

Vertreten werden die Interessen von SeniorInnen durch den Bundesseniorenbeirat und den Österreichischen Seniorenrat. Den gesetzlichen Rahmen dafür gibt das Bundesseniorengesetz vor.

Der Bundesseniorenbeirat dient als Gesprächsforum zwischen Politik und Seniorenorganisationen.

Seine Aufgaben sind:

  • Vorschläge für soziale, wirtschaftliche, gesundheitspolitische, wohnbaupolitische und kulturelle Maßnahmen in der SeniorInnenpolitik einzubringen
  • einen langfristigen Seniorenplan sowie Vorschläge zu Umsetzung auszuarbeiten
  • zu Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, die die Interessen von SeniorInnen berühren können, Stellung zu nehmen.

Der aktuelle Seniorenplan wurde 2011 vom Bundesseniorenbeirat beschlossen und  2012 von der Regierung und dem Nationalrat angenommen. Ziel dieses Bundesplanes ist es, die Lebensqualität der älteren Menschen zu wahren bzw. zu verbessern.

Mit dem Österreichischen Seniorenrat gibt es eine offizielle Interessenvertretung für ältere Menschen, die jenen der Dienstnehmer, der Wirtschaftstreibenden und der Landwirte gleichgestellt ist.

 
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