Die Website des Österreichischen Sozialministeriums

EU & International

Der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung nimmt nicht nur in Österreich zu. Bis 2050 wird sich der Anteil der Über-60-jährigen weltweit verdoppeln. Zusammen mit der hohen Lebenserwartung in Europa stellt das die Sozialpolitik vor große Herausforderungen und birgt zugleich große Chancen durch die vielfältigen Beiträge der älteren Menschen für die Gesellschaft.

EU

Auch auf EU-Ebene gibt es wichtige Grundregeln, die Einfluss auf die Alternspolitik haben. Ein wesentlicher Teil ist das Diskriminierungsverbot, das im Vertrag von Amsterdam festgelegt wurde. Darin ist auch Altersdiskriminierung in der Beschäftigung untersagt. Alle Mitgliedstaaten sind aufgefordert, Maßnahmen zur gesellschaftlichen und politischen Integration älterer Menschen zu setzen.

International

Darauf reagiert auch der Internationale Aktionsplan zum Altern, der 2002 im Rahmen der 2. Weltversammlung zum Altern der Vereinten Nationen angenommen wurde.
2012 fand in Wien die dritte Ministerkonferenz zu Fragen des Alterns statt. Ziel war es, Fortschritte in der Umsetzung des Aktionsplans zu überprüfen. In ihrer gemeinsamen Erklärung legten die MinisterInnen den Handlungsbedarf zur Förderung der Lebensqualität und des aktiven Alterns für die nächsten fünf Jahre fest. Die Ergebnisse stehen als Downloads zur Verfügung.

Die 4. UNECE MinisterInnenkonferenz zum Altern wird vom 20. - 22. September 2017 in Lissabon zum Thema „Eine nachhaltige Gesellschaft für alle Lebensalter: Länger leben. Potenziale entfalten" stattfinden. Der 3. Nationalbericht 2012 - 2016 über die Umsetzung des Weltaktionsplans zum Altern steht als download zur Verfügung.

 
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