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Schulstartpaket

Logo der Europäischen Union

Auch im Schuljahr 2017/2018 führt das Sozialministerium wieder die österreichweite Aktion „Schulstartpaket“ im Rahmen der nationalen Umsetzung des Europäischen Hilfsfonds durch.

Logo des Schulstartpakets

Gerade zu Schulbeginn entstehen erhebliche Kosten für die Anschaffung von Schulartikeln. Speziell in einkommensschwachen Haushalten führt dies zu großen Belastungen. Um diese abzufedern, gibt es nun wieder ein kostenloses Schulstartpaket.

Wie funktioniert die Aktion?

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Antworten auf Fragen zum Schulstartpaket.

Wer kann ein Schulstartpaket bekommen?

In Frage kommen Schülerinnen und Schüler, die in Haushalten mit Bezug von Mindestsicherung leben, unabhängig vom Alter und Schultyp (ausgenommen Berufsschülerinnen und Berufsschüler).

Wie erfahren die Familien von der Aktion?

Die Familien erhalten von den Landesregierungen ab Mitte Juli automatisch ein Schreiben mit einem Antragsformular und einem Katalog mit den Schulstartpaketen.

Welche Schulstartpakete gibt es?

Insgesamt kann unter 11 Paketen ausgewählt werden.

Zur Auswahl stehen zum Beispiel Schultaschen und Rucksäcke oder nur Schulmaterialien. Bei der Zusammenstellung der Pakete wurde auf langlebige und gängige Produkte geachtet.

Wie kommt man zum Paket?

Grafik zum Bestell- und Abholvorgang des Schulstartpakets

Das Rote Kreuz ist als Partnerorganisation des Sozialministeriums für die Abwicklung des gesamten Vorganges zuständig. Mit dem Schreiben der Landesregierung (= Gutschein) und dem Antragsformular kann beim Roten Kreuz das kostenlose Schulstartpaket bestellt und später abgeholt werden.

Wichtig: Für die Antragstellung und Abholung ist die Mitnahme eines amtlichen Lichtbildausweises notwendig.

Wo kann ich mich in meiner Nähe hinwenden?

Das Rote Kreuz hat in ganz Österreich Stellen für die Bestellung und Abholung eingerichtet. Eine Übersicht finden Sie hier

Bestell- und Abholstellen des Roten Kreuz

Wo erhalte ich genauere Informationen zum Schulstartpaket?

Sollte es noch Fragen geben, steht dafür die Hotline des Roten Kreuzes zur Verfügung. Für jedes Bundesland wurde auch eine eigene Email Adresse für Fragen seitens des Roten Kreuzes eingerichtet. 

Burgenland:

02682 / 744-23, besetzt von Montag bis Donnerstag von 08.00 – 12.00 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@b.roteskreuz.at

Kärnten:

050 9 144-1064, besetzt von Montag bis Donnerstag von 8.00 – 14.00 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@k.roteskreuz.at

Niederösterreich:

05 9 144-8189, besetzt von Montag bis Donnerstag von 9.00 – 14.00 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@n.roteskreuz.at

Oberösterreich:

0732 / 7644-0 besetzt von Montag bis Freitag von 8.00 – 13.00 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@o.roteskreuz.at

Salzburg:

0800 / 808001, besetzt von Montag bis Freitag von 11.00 – 16.00 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@s.roteskreuz.at

Steiermark:

050 144 5-39 366, besetzt von Montag bis Donnerstag von 08.00 – 12.00 Uhr und von 13.00 – 16.30 Uhr und Freitag von 08.00 – 13.30 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@st.roteskreuz.at

Tirol:

05 7 144-123, besetzt von Montag bis Donnerstag von 09.00 – 15.30 Uhr und Freitag von 09.00 – 12.30 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@roteskreuz-tirol.at

Vorarlberg:

0664 / 822 44 66, besetzt von Montag bis Donnerstag von 09.00 – 15.00 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@v.roteskreuz.at

Wien:

01 / 20 56 56 – 56, besetzt von Montag bis Donnerstag 07.30 – 16.30 Uhr und Freitag von 07.30 – 13.30 Uhr

E-Mail: schulstartpaket@w.roteskreuz.at


Europäischer Hilfsfonds - Allgemeines

Der europäische Hilfsfonds wurde 2014 von EU-Parlament und Rat beschlossen und hat das Ziel im Rahmen der Strategie Europa 2020, den sozialen Zusammenhalt in der Union zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, steht die unentgeltliche Verteilung von materieller Unterstützung für die am stärksten benachteiligten Personen im Vordergrund. Diese materielle Unterstützung reicht von Nahrungsmitteln über Bekleidung bis zu beispielsweise dem Schulstartpaket.

Jedes EU-Land entscheidet, welche Art von Hilfe es an die Bevölkerung leisten möchte. Mithilfe von Partnerorganisationen (öffentliche Stellen oder Nichtregierungsorganisationen) sollen die Güter an die Menschen verteilt werden, die am stärksten von Armut betroffen sind. Eine Grundregel ist, dass es sich nur um Sachleistungen, nicht um Geldleistungen, handeln darf.
Österreich erhält für den Zeitraum von 2014 bis 2020 18 Millionen Euro vom Gesamtbudget (3,4 Milliarden Euro). Um auf dieses Budget zugreifen zu können, muss Österreich ein „operationelles Programm“ vorlegen, das von unabhängigen ExpertInnen geprüft wird. Die Kosten für die Umsetzung des Programms werden nach dem Prinzip der Kofinanzierung zu 85  Prozent aus dem Fonds gedeckt. 15 Prozent der Kosten trägt der Mitgliedstaat selbst.

Betrugsvermeidung

Für die Umsetzung des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (FEAD) in der Förderperiode 2014-2020 legt die Europäische Kommission großen Wert auf die Vorbeugung und Bekämpfung von Betrug.

Gemäß Art. 32 Abs. 4 Buchstabe c der VO (EU) Nr. 223/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2014, hat die Verwaltungsbehörde unter Berücksichtigung der ermittelten Risiken wirksame und angemessene Betrugsbekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen.

Die Einrichtung und Bekanntgabe von Betrugsmeldeverfahren ist ein wichtiger Aspekt der Betrugsverhütung. Sollten Sie daher im Zusammenhang mit der Abwicklung des Europäischen Hilfsfonds in Österreich einen Betrug(sverdacht) vermuten und diese(n) melden wollen, so können Sie das internetbasierte anonyme Anzeigesystem der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) nutzen. Dieses Hinweisgebersystem wurde speziell für Ermittlungen im Bereich der Wirtschafts- und Korruptionsdelikte entwickelt.

Wenn Sie Straftaten im Bereich der Wirtschaftskriminalität und Korruption betreffend den Europäischen Hilfsfonds in Österreich melden möchten, können Sie das Hinweisgebersystem der WKstA zu nutzen.

 

Während des Meldevorgangs entscheidet der Hinweisgeber über die namentliche oder anonyme Nutzung des Systems. Eine Rückverfolgbarkeit der IP-Adresse des Hinweisgebers bei Nutzung des Hinweisgebersystems ist nicht möglich.

Direkter Link zum elektronischen Meldeprozess

 
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