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Frühe Hilfen

Frühe Hilfen stellen ein Gesamtkonzept von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bzw. gezielten Frühintervention in der Schwangerschaft und den ersten Lebensjahren des Kindes dar. Sie dienen der bedarfsgerechten Unterstützung von Familien in belastenden Lebenssituationen. Im Mittelpunkt stehen FamilienbegleiterInnen als konkrete Ansprechpersonen für die betroffenen Familien.

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Seit 2015 erfolgt in allen Bundesländern als gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Sozialversicherung der Auf- bzw. Ausbau regionaler Frühe-Hilfen-Netzwerke. Aktuell gibt es 25 Netzwerke, die insgesamt 64 politische Bezirke abdecken. Damit lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung im Einzugsbereich eines regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerks. Alle Netzwerke berichten über eine hohe Inanspruchnahme. Im Jahr 2018 wurden über 2.200 Familien durch regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke begleitet.

Die Evaluation ergab eine sehr hohe Zufriedenheit der begleiteten Familien mit dem Angebot und einen wahrgenommenen Nutzen auf vielen Ebenen. Die Analyse zeigt, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.

Begleitet wird die österreichweite Umsetzung durch ein Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH.at), das bundesweite Abstimmung und Vernetzung, Dokumentation und Qualitätssicherung, sicherstellt.

Weitere Informationen über bestehende Netzwerke und Ansprechstellen finden Sie unter www.fruehehilfen.at.

 

Inhaltlicher Stand: 4. Oktober 2019