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Gefährliche Produkte und Rückrufe

Gefährliche Produkte und ihre Rückrufe

Produkte sind Dinge, die Sie kaufen können.
Zum Beispiel:

  • Lebensmittel
  • Fahrzeuge
  • Haushaltsgeräte

Manchmal haben neue Produkte einen Fehler.
Beim Herstellen ist etwas schief gelaufen.
Dann können Sie das Produkt nicht verwenden.
Oder es geschieht sogar ein Unfall.

Zum Beispiel:
Ein junger Mann kauft sich ein Fahrrad.
Er fährt mit dem neuen Fahrrad gleich nach Hause.
Plötzlich löst sich das Vorderrad.
Der Mann stürzt und bricht sich den Arm.

Dieses Fahrrad hat einen Menschen verletzt.
Es ist ein gefährliches Produkt.

Das müssen Unternehmen mit gefährlichen Produkten tun

Unternehmen müssen schnell etwas tun,
wenn sie gefährliche Produkte hergestellt haben.
Oder wenn sie gefährliche Produkte verkauft haben.

Zum Beispiel:

  • Die Unternehmen dürfen die Produkte nicht mehr verkaufen.
  • Die Unternehmen müssen die gefährlichen Produkte zurückrufen.
  • Die Unternehmen müssen das Sozialministerium informieren.

Was ist ein Rückruf von gefährlichen Produkten?

Die Unternehmen müssen gefährliche Produkte zurückrufen.
Sie müssen den Menschen sagen:
Das ist ein gefährliches Produkt.
Bitte bringt es dorthin zurück, wo ihr es gekauft habt.

Sie können manchmal so einen Rückruf im Radio hören.
Manchmal hängen Plakate in den Geschäften.
Es gibt auch eine Internet-Seite, wo Sie nachschauen können.

Diese Organisation betreut die Internet-Seite:
Agentur für Gesundheit und Ernährungs-Sicherheit – AGES.
Hier kommen Sie zur Internet-Seite:
https://www.ages.at/produktwarnungen/

Viele Länder in Europa warnen einander vor gefährlichen Produkten.
Sie informieren einander über Rückrufe.
Das geschieht über eine eigene Plattform.
Diese Plattform heißt so: RAPEX

Rückrufe von Kraft-Fahrzeugen

Kraft-Fahrzeuge sind Fahrzeuge mit Motor.
Zum Beispiel

  • Autos
  • Autobusse
  • Lastkraftwägen

Es ist besonders gefährlich,
wenn ein Kraft-Fahrzeug nicht in Ordnung ist.
Denn ein Unfall kann sehr viele Menschen verletzen.

In Österreich gibt es ein eigenes Gesetz für die Kraft-Fahrzeuge.
Es heißt Kraft-Fahr-Gesetz.
Das Gesetz schreibt vor, wie der Rückruf geschehen muss.

Der Verband der Versicherungs-Unternehmen
ist für den Rückruf verantwortlich.
Er betreut eine Liste mit allen in Österreich gekauften Kraft-Fahrzeugen.
Jedes Kraft-Fahrzeug hat eine eigene Nummer.
Neben dieser Nummer steht, wem das Kraft-Fahrzeug gehört.

So geschieht der Rückruf:
Der Verband der Versicherungs-Unternehmen schickt Ihnen einen Brief.
Er schreibt Ihnen, wenn Ihr Kraft-Fahrzeug ein gefährliches Produkt ist.

Alle Rückrufe stehen auch im Internet.
Sie können dort nachsehen,
welche Kraft-Fahrzeuge gefährliche Produkte sind.
Hier kommen Sie zur Liste mit allen Rückrufen: Rueckrufe_2019.pdf

Das ist wichtig:

Ein Rückruf gilt immer nur für bestimmte Kraft-Fahrzeuge.
Diese Kraft-Fahrzeuge wurden in einem bestimmten Zeitraum gebaut.
Zum Beispiel zwischen Jänner und März 2019.
Der Rückruf gilt nicht für Kraft-Fahrzeuge, die älter oder jünger sind.

Das ist auch noch wichtig:

Haben Sie Ihr Kraftfahrzeug im Ausland gekauft
und selbst nach Österreich gebracht?
Dann bekommen Sie keinen Brief,
wenn Ihr Fahrzeug ein gefährliches Produkt ist.
Sie müssen bei der Firma nachfragen,
die Ihr Kraft-Fahrzeug gebaut hat.
Oder bei einer Firma,
die in Österreich für Ihr Kraft-Fahrzeug zuständig ist.