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eHealth

Hier finden Sie eine Einführung in das Thema „eHealth“ sowie Informationen zur neuen telefonischen Gesundheitsberatung unter der Rufnummer 1450.

Der Begriff der elektronischen Gesundheitsdienste („eHealth“) bezeichnet den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in gesundheitsbezogenen Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. Verbunden mit strukturellen Änderungen im Gesundheitssystem trägt eHealth zur Verbesserung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie zur Effizienz bei der Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen bei.

eHealth ist aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken und umfasst eine große Vielfalt an Anwendungen wie insbesondere die elektronische Krankenversicherungskarte, Gesundheitsakte und Medikationsübersicht sowie die Telemedizin. Voraussetzung dafür ist eine sichere Übertragung medizinischer Daten für die Prävention, Diagnose, Behandlung und Weiterbetreuung von Patientinnen und Patienten in Form von Text, Ton und/oder Bild.

Neben den weitreichenden Aktivitäten innerhalb Österreichs gibt es eine zunehmende internationale Zusammenarbeit im Bereich eHealth, bei der Österreich eine Vorreiterrolle einnimmt.

Service: "Wenn’s weh tut! 1450" - Ihre telefonische Gesundheitsberatung

Logo der Gesundheitsnummer Wenn´s weh tut!

Die neue telefonische Gesundheitsberatung unter der Rufnummer 1450 (ohne Vorwahl aus allen Netzen) startete in den Pilotregionen Niederösterreich, Vorarlberg und Wien und soll bis Ende 2019 stufenweise österreichweit ausgerollt werden. Anruferinnen und Anrufer erhalten rund um die Uhr und sieben Tage die Woche eine telefonische Beratung bei gesundheitlichen Problemen und Anliegen.

1450 ist eine niederschwellige Erstanlaufstelle bei Gesundheitsfragen und akuten Symptomen. Speziell geschultes, diplomiertes Krankenpflegepersonal lotst Anruferinnen und Anrufer durch ein von Expertinnen und Experten entwickeltes medizinisch-wissenschaftliches und international bewährtes Abfragesystem, schätzt die Dringlichkeit des Anliegens ein und gibt dann Verhaltensempfehlungen ab.

Dabei wird auch der Wohnort der Anruferinnen und Anrufer berücksichtigt und mit Informationen über Ärztinnen und Ärzte in der Nähe und Öffnungszeiten verknüpft. Damit bietet der Dienst nicht nur schnelle Hilfe bei akuten Symptomen, sondern auch eine Orientierung im Gesundheitswesen.

Das gemeinsame Projekt des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, des Dachverbands der Sozialversicherungsträger und der Bundesländer setzt damit internationale Standards in Österreich.

Inhaltlicher Stand: 25. November 2019