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Organisation

Hier finden Sie neben den Aufgabenbereichen und der Geschäftseinteilung des Sozialministeriums Informationen zum Gender Mainstreaming und zum Verhaltenskodex des Sozialministeriums.

Willkommen im Ministerium!

Das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz ist für folgende Aufgabenbereiche zuständig:

  • Arbeitsmarktpolitik
  • Arbeitsrecht
  • Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
  • Gesundheitssystem
  • Initiativen für Menschen mit Behinderungen
  • Schutz von Konsumentinnen und Konsumenten
  • Öffentliche Gesundheit und medizinische Angelegenheiten
  • Pflege und Betreuung
  • Recht und gesundheitlicher Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern
  • Politik der Seniorinnen und Senioren
  • Sozialpolitik
  • Sozialversicherung

Die Organisationsstruktur des Sozialministeriums finden Sie im Organigramm des Sozialministeriums.

Geschäftseinteilung

Die namentliche Anführung der Bediensteten des Sozialministeriums in der Geschäftseinteilung dient ausschließlich dem Zweck, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Amt zu erleichtern. Die Verwendung der Namen für Werbezwecke ist nicht gestattet.

Nachgeordnete Dienststellen

Zu den nachgeordneten Dienststellen des Sozialministeriums zählen

  • das Sozialministeriumservice mit seinen neun Landesstellen und
  • die Arbeitsinspektion.

Gegenüber der Sozialversicherung hat das Sozialministerium eine Aufsichtspflicht.

Das Sozialministerium führt zudem auch Aufsicht über das Arbeitsmarktservice, die Insolvenz-Entgelt-Fonds Service GmbH, die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, die Gesundheit Österreich GmbH, die Bundesarbeitskammer mit ihren neun Länderkammern und die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse.

Gender Mainstreaming

Die Lebenssituationen von Frauen und Männern unterscheiden sich in vielen Bereichen. Gender Mainstreaming ist eine politische Strategie, die darauf abzielt, eben jene Unterschiede zu erkennen, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in politischen Entscheidungen zu berücksichtigen und Benachteiligungen abzubauen.

Rechtliche Grundlagen für Gender Mainstreaming

Zusätzlich zum österreichischen Bundes-Verfassungsgesetz und dem Gleichbehandlungsgesetz hat sich Österreich basierend auf internationalen Bestimmungen und Aktionsplänen von UN und EU auf politischer und rechtlicher Ebene verpflichtet, die Gender-Mainstreaming-Strategie umzusetzen. 

Gender-Mainstreaming-Arbeitsgruppen

Bund, Länder und Gemeinden sind aktiv geworden und haben zahlreiche Maßnahmen geplant und umgesetzt. Auf Bundesebene haben sich alle Ministerien sowie die Obersten Organe zur "Interministeriellen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming/Budgeting (IMAG GMB)" zusammengeschlossen. Gender Budgeting hat dabei das Ziel, die Budgetpolitik um die Geschlechterperspektive zu erweitern und diese als gesellschaftspolitisches Lenkungsinstrument einzusetzen.

Im Sozialministerium besteht bereits seit 1999 die ressortinterne Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming (AG GM). Sie unterstützt die Führungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ressorts bei der Umsetzung der Strategie.

In den regelmäßig stattfindenden Sitzungen der AG GM werden Entwicklungen im Bereich der Gleichstellung im Ressort und Herausforderungen wie der Gender Pay Gap diskutiert, sowie Initiativen und Projekte vorgestellt und entwickelt. Dabei wird auch auf Expertise aus dem öffentlichen Dienst sowie der Wissenschaft und Forschung zurückgegriffen.

Die Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming fungiert auch als Schnittstelle zur High Level Group Gender Mainstreaming der Europäischen Kommission (HLG GM) und informiert in ihren Arbeitstreffen über europäische und internationale richtungsweisende Beispiele, Berichte und Studien sowie Ergebnisse aus internationalen Tagungen.

Ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern wird im Rahmen der bundesweiten Koordinierung der Gleichstellungsziele durch die Wirkungscontrollingstelle des Bundes gesetzt.

Verhaltenskodex

Der Verhaltenskodex des Sozialministeriums wurde in einem breit angelegten Prozess unter Beteiligung aller Sektionen und Dienststellen des Ressorts gemeinsam mit der Personalvertretung erarbeitet.

Er dient der Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für integres Verhalten und schärft das Bewusstsein für norm- und regelgerechtes sowie ethisches Verwaltungshandeln. Der Verhaltenskodex unterstützt auch dabei, in der täglichen Arbeit auftretende rechtliche und ethische Herausforderungen zu bewältigen, schafft Orientierung und stärkt so das Vertrauen in die Leistung und Integrität des Sozialministeriums.