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Norovirus-Infektion

Erreger und Übertragung

Noroviren sind höchst ansteckend und können einen Brechdurchfall unterschiedlichen Schweregrades verursachen. Das Virus wird mit Stuhl oder Erbrochenem einer erkrankten Person ausgeschieden und kann durch direkten Kontakt sowie durch Kontakt mit verschmutzen Gegenständen, belasteten Lebensmitteln sowie verunreinigtem Wasser bzw. anderen Getränken übertragen werden. Bereits geringe Viruszahlen reichen für eine Infektion des Menschen aus.

Krankheitsbild

Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen beträgt zwischen sechs und 50 Stunden. Die Erkrankung beginnt meist mit heftigem Erbrechen und Durchfall. Diese Symptome halten etwa zwölf bis 60 Stunden an. Zusätzlich können Bauch-, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Mattigkeit und Fieber auftreten. Bei schweren Verläufen kann eine Krankenhausbehandlung notwendig werden. Grundsätzlich kann es in allen Altersgruppen zur Erkrankung kommen, schwere und in sehr seltenen Fällen auch tödliche Verläufe sind aber insbesondere bei älteren Personen und Kindern möglich.

Verbreitung und Häufigkeit

Noroviren sind weltweit verbreitet und für eine Vielzahl nicht-bakteriell bedingter Durchfallserkrankungen verantwortlich. Infektionen können das ganze Jahr über auftreten, es wird aber eine Häufung in den Wintermonaten von Oktober bis März beobachtet. Durch Noroviren verursachte Ausbrüche kommen u.a. in Gemeinschaftseinrichtungen, Krankenhäusern, Seniorenheimen oder auf Kreuzfahrtschiffen vor.

Vorbeugung

Da es keine Impfung oder wirksame Medikamente gegen eine Norovirus-Infektion gibt, ist die wichtigste Vorbeugung die strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen. Hierzu zählt insbesondere eine konsequente Händehygiene, z.B. Händewaschen vor dem Essen und nach einem Toilettengang, und die Befolgung von Schutzmaßnahmen bei PatientInnenkontakt in gesundheitsversorgenden Einrichtungen.

Zusatzinformationen

Infoblatt

Fachinformation

Inhaltlicher Stand: 30.09.2019