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EU-Aktionsprogramm Gesundheit

Hier finden Sie Informationen zu Förderungen und Ausschreibungen im Rahmen des EU-Aktionsprogrammes Gesundheit.

Aktionsprogramm der Union im Bereich der Gesundheit - EU4Health (2021-2027)

Die Europäische Kommission hat am 28. Mai 2020 einen Vorschlag für ein neues EU Gesundheitsprogramm (EU4Health) vorgelegt. Nach Beschluss durch das Europäische Parlament und den Rat wurde die EU4Health-Verordnung am 26. März 2021 im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Das Programm tritt rückwirkend mit 1.1.2021 in Kraft. Es hat eine Laufzeit von 7 Jahren (1.1.2021-31.12.2027).  

Das Budget von EU4Health beläuft sich auf 5,1 Milliarden EUR (zu konstanten Preisen 2018, über die Gesamtlaufzeit). 

EU4Health führt die breite Palette traditioneller Gesundheitsthemen des Vorgängerprogramms weiter, verstärkt sie aber gleichzeitig um Elemente, die durch die COVID-19 Krise mehr Bedeutung erlangt haben.

Die vier allgemeinen Ziele des Programms sind

  • Gesundheitsförderung und Vermeidung von Krankheiten, Förderung eines gesunden Lebensstils sowie Verringerung übertragbarer und nicht-übertragbarer Erkrankungen
  • Schutz vor grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren, Stärkung der Reaktionsfähigkeit der Gesundheitssysteme und Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten 
  • Verbesserung von Verfügbarkeit, Zugang und Leistbarkeit zu Arzneimitteln, Medizinprodukten und krisenrelevanten Gütern, sowie Unterstützung diesbezüglicher Innovationen  
  • Stärkung der Resilienz  der Gesundheitssysteme, Einsatz bewährter Verfahren, Stärkung des Gesundheitspersonals, Bearbeitung der Herausforderungen des demographischen Wandels und der digitalen Transformation

Der Verordnungstext wird durch weitere spezifische Ziele, einen detaillierten Anhang zukünftiger Aktivitäten und Performanceindikatoren inhaltlich ausformuliert.

Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die Europäische Kommission (Generaldirektion Öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) in direkter und indirekter Mittelverwaltung. Sie stützt sich dabei u.a. auf eine Exekutivagentur Health and Digital Executive Agency (HaDEA), die am 1. April 2021 ihre Arbeit aufgenommen hat.

In jährlich vorzulegenden Arbeitsprogrammen konkretisiert die Europäische Kommission die jeweils geplanten Aktivitäten unter EU4Health. Das Arbeitsprogramm 2021 wurde am 18.6.2021 seitens der EK beschlossen und veröffentlicht, erste Calls/Ausschreibungen sollen im 3./4. Quartal 2021 erfolgen. Aufgrund des fortgeschrittenen Jahres wird für 2021 ein Budget von rund 300 Mio. EUR zu Verfügung stehen, in den Folgejahren ist mit wesentlich höheren Beträgen zu rechnen.

Das Programm EU4Health sieht keinen expliziten Länderschlüssel vor, die finanzielle Unterstützung von potenziellen Antragsteller/inne/n erfolgt i.d.R. durch Teilnahme an EU-weiten Calls/Ausschreibungen. Darüber hinaus muss für alle Aktivitäten ein EU-Mehrwert nachgewiesen werden, z.B. durch Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedstaaten. Einige Aktivitäten unter EU4Health werden vollständig aus EU-Mitteln finanziert, andere werden auf dem Prinzip der Kofinanzierung basieren, also der Notwendigkeit, EU-Mittel zukünftig durch nationale Finanzierungen zu ergänzen sowie deren langfristige finanzielle Nachhaltigkeit zu sichern.

Zur Teilnahme berechtigt sind die 27 EU-MS, die EFTA-Staaten, Beitrittskandidaten, Länder der EU-Nachbarschaftspolitik und Länder mit besonderen Abkommen.

Die Zielgruppe für finanzielle Unterstützungen ist breit gefächert und umfasst u.a.  Gesundheitsdienstleister/innen, Behörden und Public Health-Institute, Wissenschaft und Forschung sowie EU-weit tätige NGOs. 

Weiterführende Informationen:

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 16. Juli 2021