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Expert:innengruppe zur psychosozialen Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund

Die adäquate Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund zur Prävention von psychischen Problemen ist ein ebenso aktuelles wie komplexes Thema. Unbehandelte psychosoziale Probleme stehen häufig in engem Zusammenhang mit individuellen und gesellschaftlich relevanten Folgeerscheinungen. Unter anderem entstehen dadurch hohe Folgekosten in verschiedenen Politikfeldern (Gesundheitsbereich, Bildungsbereich, Arbeitsmarkt, Sozialbereich, Sicherheitsbereich). Ebenso stehen unterschiedliche Berufsgruppen (Health Professionals, Freiwillige, Polize etc.) im Kontakt mit dieser Zielgruppe immer wieder vor Herausforderungen, die Unterstützungen aus verschiedensten Bereichen erfordern.

Das damalige Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hat im Jahr 2016 die Gesundheit Österreich GmbH mit dem Aufbau einer nationalen „Koordinationsplattform zur psychosozialen Unterstützung für Geflüchtete und Helfende“ beauftragt. 2017 wurde die Plattform unter „laufende Arbeiten“ in den Zielsteuerungsvertrag aufgenommen und als Maßnahme zu Gesundheitsziel 9 eingemeldet. Die Plattform wurde ab 2018/2019 in einer an die aktuelle Situation angepassten Form als Expert:innengruppe fortgeführt. Der Fokus liegt dabei auf der Vernetzung von Expert:innen und einem nachhaltigen Erfahrungs- und Wissensaustausch zum Thema psychosoziale Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund.

Verstärkt durch die COVID‐19‐Pandemie, wurde die Notwendigkeit einer adäquaten und niederschwelligen muttersprachlichen Unterstützung für Menschen mit Flucht‐ und Migrationserfahrung von der Expert:inngruppe als wichtiges und dringliches Thema festgehalten. Es gibt vor allem in Muttersprachen zu wenige Angebote und Möglichkeiten für unterschiedliche Formen von psychosozialer Behandlung und Unterstützung. Vorhandene Angebote sind zum Teil zu wenig bekannt. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2021 Möglichkeiten für niederschwellige psychosoziale Angebote in Österreich eruiert und in einem Rahmenkonzept formuliert.

Rahmenkonzept zur Implementierung niederschwelliger psychosozialer Angebote für Menschen mit Fluchterfahrung (PDF, 716 KB)

Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2022