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NESTORGOLD GÜTESIEGEL für alternsgerechte Unternehmen und Organisationen

Das NESTORGOLD GÜTESIEGEL stärkt das Bewusstsein für den besonderen Wert aller Generationen in österreichischen Unternehmen und Organisationen. Speziell ausgebildete Assessor:innen unterstützen und begleiten die Umsetzung konkreter Maßnahmen im Sinne eines effektiven Generationenmanagements.

Das NestorGold Logo mit einem großen stilisierten
Das NESTOR GOLD Logo. Foto: © BMSGPK

Das NESTORGOLD GÜTESIEGEL wird vom Sozialministerium an österreichische Unternehmen und Organisationen verliehen, deren gesamte Organisationsstruktur alterns-, generationen- und geschlechtergerecht gestaltet ist. In NESTORGOLD Betrieben werden die individuellen Bedürfnisse von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und in ihrer Vielfalt berücksichtigt und Potenziale entsprechend gefördert.

Allein die demografische Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, Mitarbeiter:innen länger und vor allem gesund und motiviert im Erwerbsprozess zu halten, in sie zu investieren und den Generationendialog in der Belegschaft zu fördern. Von der verstärkten Erwerbseinbindung aller Alters- und Bevölkerungsgruppen profitieren nicht nur die Beschäftigten und Betriebe selbst, sondern auch die Gesellschaft insgesamt.

Die feierliche NESTORGOLD Verleihung des Sozialministeriums findet rund alle zwei Jahre statt.

Umfassende Informationen zum Gütesiegel erhalten Sie in der NESTORGOLD Broschüre und im NESTORGOLD Folder.

Aktuelles

Am 19.05.2022 verlieh Sozialminister Johannes Rauch das NESTORGOLD GÜTESIEGEL an insgesamt 13 Unternehmen und Organisationen für ihr vorbildliches Engagement im Bereich Alternsgerechtigkeit und Generationenmanagement. Einige Betriebe erhielten das Gütesiegel damit bereits zum wiederholten Mal. Auch Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher nahm an der festlichen Verleihung teil.

Die mit dem NESTORGOLD ausgezeichneten Betriebe widmen sich aktiv und vorausschauend ganz essenziellen Themen der Gegenwart und Zukunft und nehmen damit eine wichtige Vorreiter:innenrolle ein. Die Bedürfnisse und Stärken der Mitarbeiter:innen und Kund:innen jeden Alters und in allen Lebensphasen werden in den Fokus gestellt und Vielfalt wird als Ressource gesehen.

Die folgenden Betriebe wurden erstmals mit dem NESTORGOLD GÜTESIEGEL ausgezeichnet und im Rahmen der Veranstaltung auch in Form von Kurzfilmen präsentiert, die über die jeweiligen Links abrufbar sind:

Mit dem NESTORGOLD GÜTESIEGEL rezertifiziert wurden:

  • Akademie für Fort- und Sonderausbildung - Bereich Pflege am Campus Alsergrund
  • Arbeitsmarktservice Niederösterreich
  • Arbeiterkammer Salzburg
  • Arbeiterkammer Steiermark
  • Klinik Favoriten, Wiener Gesundheitsverbund
  • ÖBB-Infrastruktur AG/Betriebsführungszentralen im Geschäftsbereich Betrieb
  • VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H
  • waff - Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds

Einen Kurzfilm über die rezertifizierten Betriebe finden Sie auf dem Youtube-Kanal des Sozialministeriums.

Weiters erhielt das Bezirksalten- und Pflegeheim Lembach (Sozialhilfeverband Rohrbach) eine Anerkennungsurkunde für den erfolgreichen Abschluss der NESTORGOLD BEWEGT Stufe.

Die Presseaussendung zur Veranstaltung finden Sie über das Originaltext-Service der APA.

NestorGold 2022 - HBM Rauch
Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch sprach den NESTORGOLD Betrieben großes Lob aus. Foto: © BMSGPK
NestorGold 2022 - Irene Kloimüller und Susanne Oberleitner-Fulmek
Großer Applaus für die zwei Assessorinnen, Irene Kloimüller und Susanne Oberleitner-Fulmek. Foto: © BMSGPK
NestorGold 2022 - Publikum
Großen Applaus gab es für die zertifizierten und rezertifizierten Betriebe und Organisationen. Foto: © BMSGPK

Diese und weitere Fotos der Verleihung des NESTORGOLD Gütesiegels vom 19.05.2022 finden Sie auf dem Flickr-Account des Sozialministeriums.

Vernetzungsdialoge

Im Rahmen der NESTORGOLD  Vernetzungsdialoge stellen Vorreiter:innen auf dem Gebiet des Generationenmanagements Strategien und Lösungen aus der Praxis vor. In interaktiven Formaten wird der Austausch zwischen den Teilnehmenden aus dem NESTORGOLD Netzwerk gefördert. Gegenseitiges Lernen und der Erfahrungsaustausch sollen Unternehmen und Organisationen beim Aufbau alterns-, generationen- und geschlechtergerechter Strukturen unterstützen. Der Vernetzungsdialog findet ein bis zweimal jährlich statt.

Gemeinsam mit Brigitta Gruber, Expertin für betriebliches Übergangsmanagement, und den Lehrassessorinnen Irene Kloimüller und Susanne Oberleitner-Fulmek, diskutierten die Teilnehmer:innen über ihre persönlichen Erfahrungen zu betrieblichen Übergängen wie Übernahme von Leitungsaufgaben, Berufswechsel innerhalb des gleichen Unternehmens, Ausbau von Mentoring Programmen (für Personen, die aus dem Langzeitkrankenstand zurückkommen u. Mütter nach der Karenz) und den unterschiedlichen Formen des Übergangs in die Pension.

Pandemiebedingt wurde der Digitalisierungsprozess besonders beschleunigt. Der Büroalltag war geprägt von Homeoffice und Videokonferenzen. Diese digitale Transformation erfolgte unvorbereitet und die unterschiedlichen Generationen waren in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Die Herausforderungen reichten von technischen Problemstellungen über Work-Life-Balance, Ergonomie bis zu Vereinbarkeit von Home-Schooling und Home-Office.

Expert:innen unterschiedlicher Altersgruppen wie Judith Rechnitzer, Personalleiterin beim AMS (Generation „Baby Boomer“), Susanne Kogler von der Generali Versicherung AG (Generation X) und Adrian Littich, WU Student mit Fulltime-Job (Generation „Digital Native“) gaben Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen zur beschleunigten Digitalisierung in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld.      

Ziel des Projektes TRAPEZ ist es, die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Pensionen zu reduzieren und die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen im Alter zu sichern. Im Rahmen des Projektes wurde eine Toolbox für Betriebe entwickelt, die praxiserprobte Materialien enthält, die die Unternehmen einsetzen können, um die Entwicklungsschritte und finanzielle Absicherung ihrer Mitarbeiter:innen noch besser und strukturierter planen zu können. Ausführliche Informationen zum TRAPEZ Projekt erhalten Sie auf der Website von TRAPEZ

Die Druckversion der TRAPEZ Toolbox können Sie per E-Mail int.frauen@bka.gv.at bestellen.

Zur Vertiefung in das Thema legen wir die Präsentationen zum TRAPEZ Projekt (PDF, 550 KB) sowie zur TRAPEZ Toolbox für Betriebe (PDF, 968 KB) bei.

Projekte

Der Übergang vom Arbeitsleben in die Pension birgt für die betroffenen Mitarbeiter:innen und für das Unternehmen oder die Organisation zahlreiche Herausforderungen.

Im Webcast "Übergänge zwischen Lebensphasen produktiv gestalten" reflektieren die NESTORGOLD Lehrassessorinnen Irene Kloimüller und Susanne Oberleitner-Fulmek gemeinsam mit Christian Scharinger; Personalentwickler und Gesundheitssoziologe und Ingrid Schmidbauer, Soziologin und Gesundheitsmanagerin des AMS NÖ dazu.

Entstehung

Das NESTORGOLD GÜTESIEGEL wurde auf Initiative des Sozialministeriums in Zusammenarbeit mit dem Arbeits- und Wirtschaftsministerium, der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, der Industriellenvereinigung, der Gewerkschaft GPA und dem Arbeitsmarktservice entwickelt.

Namenspate für das Gütesiegel ist der altgriechische Herrscher Nestor aus Homers Ilias, der aufgrund seiner (Alters-)Weisheit, rhetorischen Begabung und seines Muts ein wichtiger Mentor und Ratgeber Agamemnons war und zudem als Diplomat und Berater für andere Herrscher wirkte.

Ziele

Ziel der NESTORGOLD Initiative ist es, in österreichischen Unternehmen und Organisationen das Bewusstsein für den besonderen Wert aller Generationen zu stärken sowie die Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen für alternsgerechte Arbeitsgestaltung, Generationenmanagement und  –Lebensphasenorientierung  zu unterstützen und zu forcieren. Damit soll auch der Erhalt der Arbeitsfähigkeit, Gesundheit und Motivation von Arbeitnehmer:innen bis zum gesetzlichen Pensionantrittsalter gefördert werden.

Im NESTORGOLD Prozess erhalten Unternehmen und Organisationen eine Handlungsanleitung für den produktiven Umgang mit Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und der Digitalisierung sowie zur Sicherung von Fachkräften aller Altersgruppen. Weiters bietet NESTORGOLD Begleitung bei der Qualitätssicherung und Förderung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses des Generationenmanagements sowie die öffentliche Anerkennung der Aktivitäten und Programme zur Alterns- und Generationengerechtigkeit.

Handlungsfelder und Indikatoren

Der ganzheitliche und nachhaltige Ansatz, der auf den Erhalt der Arbeitsfähigkeit sowie das aktive Einbringen der Fähigkeiten und Erfahrungen aller Mitarbeiter:innen abzielt, wird in vier Handlungsfeldern abgebildet. Diese Handlungsfelder enthalten konkrete Indikatoren, die vom NESTORGOLD Zertifizierungsbeirat entwickelt wurden und deren Erfüllung im Rahmen des NESTORGOLD Assessments überprüft wird.

Vier Handlungsfelder

Das Handlungsfeld Individuum spricht die gemeinsame Verantwortung von Mitarbeiter:innen sowie Führungskräften für die fachliche und persönliche Entwicklung und Arbeitsfähigkeit jeder Einzelperson an. Die Handlungsebenen Selbstverantwortung und Führungsverantwortung zeichnen sich durch aktives Engagement, Mitgestaltung und die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mitarbeiter:innen in ihrer Vielfalt und Nutzung ihrer Potenziale aus. Behandelt werden hier Themen wie selbständige Arbeitsgestaltung, Weiterbildungsbereitschaft, Partizipation, Förderung und Fürsorge zum Erhalt von Arbeitsfähigkeit behandelt.

Im Handlungsfeld Organisation werden in den Handlungsebenen Prozessgestaltung und Prozesswirksamkeit Anforderungen und Prozesse beschrieben, die Alternsgerechtigkeit sicherstellen und den Generationendialog fördern. Im Fokus stehen Aspekte wie alternsgerechte Arbeitsgestaltung, lebensphasenbezogene Arbeitszeitmodelle, gezielte Personalentwicklung zur Förderung von Mitarbeiter:innen aller Altersgruppen, nachhaltige Wissenssicherung und Nutzung der Erfahrung und Fähigkeiten aller Mitarbeiter:innen zur Weiterentwicklung der Organisation.

Im Handlungsfeld Kultur werden in den Handlungsebenen Wertehaltung und Lernkultur jene kollektiv gelebten Werte thematisiert, die Chancengleichheit, Bindung und Vertrauen der Mitarbeiter:innen sowie einer wertschätzenden Feedbackkultur zugrunde liegen und berufliches Sinnerleben ermöglichen. Weitere Schwerpunkte sind hier die Unterstützung des Lernvermögens, ein generationenübergreifender Dialog sowie gemeinsames Lernen.

Das Handlungsfeld Vitalität beschäftigt sich mit der Fähigkeit der Organisation, vorausschauend und nachhaltig zu agieren und Feedback von außen zur Weiterentwicklung zu nutzen. In den Handlungsebenen Nachhaltigkeitsengagement und Marktattraktivität geht es u.a. um die Sicherung von Personalressourcen im Hinblick auf demografische Veränderungen und die Anpassung der Organisation an die Bedürfnisse von Kund:innen entsprechend ihrer Vielfalt. Gleichstellung der Mitarbeiter:innen und ein bewusster positiver Umgang mit ihrer Vielfalt sollen die Organisation attraktiv für zukünftige Mitarbeiter:innen machen.

Indikatoren

Die NESTORGOLD Indikatoren sind in der NESTORGOLD Broschüre abgebildet. Sie wurden vom Zertifizierungsbeirat entwickelt.

Mehrwert des Gütesiegels für Unternehmen und Organisationen

  • Durch eine individuelle, alterns- und geschlechtergerechte Förderung der Mitarbeiter:innen gemäß ihren Stärken und Bedürfnissen in unterschiedlichen Lebensphasen und in ihrer Vielfaltwird die optimale Ausschöpfung aller Potenziale gewährleistet.
  • Heute in Generationenmanagement zu investieren, rechnet sich. Die Stärkung des Generationendialoges unter Mitarbeiter:innen verbessert und sichert langfristig den Wissenserhalt und -transfer in Unternehmen und /Organisationen.
  • Alterns-, generationen- und geschlechtergerechte Prozesse sind effiziente Prozesse. Neben der Effektivität wird gleichzeitig die Arbeitseffizienz der Mitarbeiter:innen langfristig gesteigert.
  • Eine alternsgerechte Arbeitsorganisation und lebensphasenorientierte Führung wirken sich positiv auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen und letztlich auch der Kund:innen sowie Kooperationspartner:innen aus.
  • Alternsgerechte Unternehmen und Organisationen sind vitale Unternehmen und Organisationen. Engagement für Alternsgerechtigkeit und ein bewusster positiver Umgang mit Vielfalt steigert die Marktattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

(siehe auch: Testimonials)

"Das Programm NESTORGOLD mit seinen 29 Indikatoren in den 4 Handlungsfeldern gibt eine umfassende und klare Arbeitsstruktur, die bei konsequenter Umsetzung garantiert zum Erfolg führt."  – Norbert Pausch, Geschäftsbereichsleiter BETRIEB in der ÖBB Infrastruktur mit ca. 6.000 Mitarbeitenden

Praxisbeispiele

  • Bewegungsangebote im Unternehmen/in der Organisation
  • Unterstützung bei gesunder Ernährung
  • Gesundheitstag (Veranstaltung zur Bewusstseinsbildung)

  • alternskritische Tätigkeiten (z.B. schweres Heben) im Turnus von mehreren Mitarbeiter:innen durchführen lassen
  • Job Rotation
  • Planung des Karrierepfads innerhalb der Organisation

  • flexible Arbeitszeiten nach Lebensphase
  • Nachtarbeit ab dem 40. Lebensjahr reduzieren
  • Altersteilzeit ermöglichen

NESTORGOLD Zertifizierungsprozess

Der Zertifizierungsprozess wird von externen Spezialist:innen (eigens ausgebildeten Assessor:innen) begleitet und umfasst folgende fünf Stufen:

Der Prozessablauf

NESTORGOLD Charta: Zu Beginn unterzeichnen Sie die NESTORGOLD Charta. Damit zeigen Sie, dass Alterns- und Generationengerechtigkeit für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Organisation zentral sind. Sie werden dadurch Teil des NESTORGOLD Netzwerkes, können kostenfrei die Erstberatung in Anspruch nehmen und an den regelmäßigen Vernetzungsdialogen teilnehmen.

Als zweiter Schritt wird im NESTORGOLD Status-Workshop der Status Quo des Generationenmanagements in Ihrem Betrieb bzw. Ihrer Organisation ermittelt. Der Workshop zeigt erste Handlungsansätze für Maßnahmen zur Weiterentwicklung auf.

In der NESTORGOLD BEWEGT Stufe mit wirkungsorientiertem Maßnahmenplan werden konkrete Maßnahmen zur Verankerung von effektivem Generationenmanagement festgelegt. Nach der Erstellung und Abnahme eines zielgerichteten Maßnahmenplans wird das Engagement Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Organisation durch das Sozialministerium mit der Überreichung einer NESTORGOLD BEWEGT Anerkennungsurkunde gewürdigt.

In dieser Phase erfolgt die Umsetzung des NESTORGOLD Maßnahmenplans. Bei Bedarf kann die Umsetzung auch extern begleitet werden - von den erfahrenen NESTORGOLD Assessor:innen in Form von Workshops, Seminaren und spezifischer Fachberatung.

In der Assessmentphase wird die Erfüllung der NESTORGOLD Indikatoren von zertifizierten, externen Assessor:innen geprüft. Im Rahmen der Überprüfung werden Daten und Dokumente analysiert und vertrauliche Interviews mit Ihren Mitarbeiter:innen sowie Fokusgruppen-Dialoge durchgeführt und ausgewertet. Sind alle Indikatoren erfüllt und nimmt der NESTORGOLD Zertifizierungsbeirat den Assessmentbericht positiv ab, wird Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Organisation vom Sozialministerium das NESTORGOLD GÜTESIEGEL verliehen.

Hier der Prozess in einer Grafik zusammengefasst abgebildet:

Visuelle Darstellung des obig beschriebenen NestorGold Zertifizierungsprozesses als Pfeildiagram: Auf Prozessschritt 1.
Der NESTOR GOLD Zertifizierungsprozess. Foto: © BMSGPK

Unternehmen und Organisationen im NESTORGOLD-Prozess

  • AMS Burgenland
  • AMS Oberösterreich
  • Austrian Business Agency ABA
  • ADMIRAL
  • Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien (Teilunternehmung)
  • BILLA AG
  • bit management Beratung GmbH
  • Büro für Berufsintegrationsprojekte Öhe GmbH
  • Concisa Vorsorgeberatung und Management AG
  • dafür Unternehmens- und Personalberatung GmbH
  • DRÄXLMAIER Österreich
  • ERSTE Group Bank AG
  • Ferdinand Porsche FernFH
  • FH Campus Wien
  • Fonds Soziales Wien und Töchterunternehmen
  • Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz
  • GMS Gourmet GmbH
  • IBG, Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH
  • Klinik Ottakring (vormals Wilhelminenspital)
  • Luna, Frauenbeschäftigungsprojekt Hollabrunn
  • MERKUR Warenhandels AG
  • ÖBB Immobilienmanagement GmbH
  • ÖBB Infrastruktur/Betriebsführungszentralen im Geschäftsbereich Betrieb
  • Pflegewohnhaus Liesing
  • Pflegewohnhaus Meidling
  • Rail Cargo Austria AG(Business Unit STEA + Bereich Personal)
  • Seilbahn Komperdell GmbH
  • Sozialhilfeverband Rohrbach; Bezirksalten- und Pflegheim Lembach
  • SPAR Österreichische Warenhandels AG/Zentrale Graz
  • Therapiezentrum Ybbs
  • Trendwerk
  • WAFF Wiener Arbeitnehmerinnen Förderungsfond
  • Waldquelle Kobersdorf Ges.m.b.H
  • Zumtobel Group AG

  • abz Austria
  • Admiral Casinos und Entertainment AG
  • Admiral Sportwetten GmbH
  • Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien
  • AK-Salzburg
  • AK-Steiermark
  • Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen, Bereich Pflege am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien
  • Arbeitsmarktservice Burgenland
  • Arbeitsmarktservice Niederösterreich
  • Arbeitsmarktservice Oberösterreich
  • Arbeitsmarktservice Wien
  • Austria-bio-Plastics GmbH
  • Austrian Business Agency
  • BILLA AG
  • bit management Beratung GmbH
  • BONUS Pensionskassen AG
  • Büro für Berufsintegrationsprojekte Öhe GmbH
  • Caritas Vorarlberg
  • Concisa Vorsorgeberatung und Management AG
  • dafür Unternehmens- und Personalberatung GmbH
  • die Berater Unternehmensberatungs GmbH
  • DRÄXLMAIER Österreich
  • Erste Group Bank AG
  • Ferdinand Porsche FernFH
  • FH Campus Wien 
  • Finanzamt Hollabrunn, Korneuburg, Tulln
  • Fonds Soziales Wien
  • Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz
  • GMS Gourmet GmbH
  • Hewlett Packard Gesellschaft mbH
  • Hilfswerk Salzburg
  • Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement IGB
  • kika Möbelhandelsges.m.b.H.
  • Klinik Favoriten (vormals Sozialmedizinisches Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital mit Gottfried von Preyer'schem Kinderspital)
  • Koban Südvers Group GmbH
  • Lebenshilfe Radkersburg
  • List General Contractor GmbH
  • Luna, Frauenbeschäftigungsprojekt Hollabrunn
  • McDonald's Franchise GmbH, Österreich
  • MENTOR Management-Entwicklung-Organisation GmbH & Co OG
  • MERKUR Warenhandels AG
  • Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H.
  • NOVOMATIC AG/NOVOMATIC Gaming Industries GmbH
  • ÖAMTC - Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub
  • ÖBB-Immobilienmanagement GmbH
  • ÖBB Infrastruktur AG
  • Österreichisches Netzwerk gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG)
  • PAUL HARTMANN Ges.m.b.H.
  • Rail Cargo Group AG
  • Rudolf Leiner GmbH
  • Rupert Fertinger GmbH
  • Seilbahn Komperdell GmbH
  • SIMACEK Facility Management Group GmbH
  • SOZIAL GLOBAL AG
  • Sozialhilfeverband Rohrbach
  • SPAR Österreichische Warenhandels AG/ Zentrale Graz
  • Takeda Manufacturing Austria AG
  • Therapiezentrum Ybbs/Donau
  • Trendwerk
  • T-Systems Austria GmbH
  • UniCredit Bank Austria AG
  • VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H
  • Vollpension Generationencafé GmbH
  • waff Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds
  • Waldquelle Kobersdorf Ges.m.b.H.
  • Wiener Gesundheitsverbund
  • Wiener Sozialdienste
  • Zumtobel Group AG

Assessor:innen

Medizinerin, Psychotherapeutin, MBA in Health Care Management, postgraduelle Ausbildung in Health Systems Management, Unternehmensberaterin, Geschäftsführende Gesellschafterin von Wert: Arbeit, Leiterin des Programms "Fit für die Zukunft - Arbeitsfähigkeit erhalten" für die AUVA und PVA

Kompetenzen:

  • Expertin, Beraterin und Trainerin für Generationen- und Arbeitsfähigkeitsmanagement, Betriebliche Gesundheitsförderung, alternsgerechte Arbeitsgestaltung
  • langjährige nationale und internationale Lektoratstätigkeit zu den Themenstellungen
  • Kooperationspartnerin NESTORGOLD: Mitentwicklung, Ausbildnerin, Lehrassessorin, Beraterin und Expertin für den NESTORGOLD Beirat 

Kontakt:
Mobil: +43 (0) 699 104 00 755
i.kloimueller@wertarbeit.at
http://www.wertarbeit.at/

Dipl. Organisationsentwicklerin & Coach, Geschäftsführerin Viacona GmbH strategische Personal- und Organisationsentwicklung, Expertin für den NESTORGOLD Beirat und Lehrassessorin

Kompetenzen:

  • Visions- und Strategie-Entwicklung, Erfolgsbild der Zukunft
  • Zielvereinbarungen, Kompetenzprofile, MA-Gespräche
  • Prozessberatung im Veränderungsmanagement
  • Personal Coaching und Team-Coaching
  • Moderation von Großgruppen und Management-Workshops
  • Assessorin für Investors in People - Business Excellence
  • Trainerin für ressourcenorientierte Selbstführung und Teamentwicklung
  • Generationenmanagement und Lebensphasen-orientierte Führung
  • Kooperationspartnerin NESTORGOLD: Mitentwicklung, Ausbildnerin, Assessorin und Beraterin

Kontakt:
Mobil: +43 (0) 699 10 30 50 26
s.oberleitner@viacona.at
www.viacona.at

Juristin und Unternehmensberaterin

Kompetenzen:

  • Selbstständige Unternehmensberaterin (businessguidance) mit den Schwerpunkten: Implementierung und Verbesserung von strategischem Generationenmanagement, Erarbeitung und Implementierung von Personalstrategien im Einklang mit der Unternehmensstrategie, Entwicklung von Führungskräften und Executive Coaching
  • Lektorin an der WU-Wien
  • Mehr als 20-jährige Berufserfahrung in verschiedenen Führungspositionen im Finanz- und Steuerbereich sowie als Leiterin Human Resources.
  • NESTORGOLD: Assessorin

Kontakt:
Mobil: +43 (0) 664 106 66 77
brodey@businessguidance.at 
http://businessguidance.at 

Studium der Germanistik, Sozialkunde; Stellv. Leiterin des Programms "Fit für die Zukunft - Arbeitsfähigkeit erhalten" für die AUVA und PVA

Kompetenzen:

  • Erwachsenenbildnerin, Gestaltpädagogin, akademische Supervisorin und Coach
  • Nach mehr als 10-jähriger Führungstätigkeit im Bereich der Humanisierung im ÖGB seit 2009 selbständig
  • Entwicklung betrieblicher Programme in den Bereichen Gesundheitsförderung, Arbeitsfähigkeit, Altersgerechtes Arbeiten, Stressprävention und Burnoutprophylaxe
  • NESTORGOLD: Beraterin und Assessorin

Kontakt:
Mobil: +43 (0) 664 735 66 546
renate.czeskleba@gmx.at

Betriebswirtin, Organisationsberaterin, Managementtrainerin und Coach; Supervisorin und Groupworkerin im ÖAGG; Eingetragene Psychotherapeutin - Systemische Familientherapeutin; Lehrtrainerin für Organisationsentwicklung und systemisches Coaching an der Wiener Akademie für Organisationsentwicklung; Geschäftsführende Partnerin des metalogikon; Kooperationspartnerin des ViA Netzwerks. Beraterin des Programms "Fit für die Zukunft - Arbeitsfähigkeit erhalten" für die AUVA und PVA

Kompetenzen:

  • Beratung von Organisationsentwicklungsprojekten mit folgenden Schwerpunkten:
  • Strukturentwicklung
  • Begleitung von Großgruppenprozessen
  • Weiterbildung und Coaching von Führungskräften
  • NESTORGOLD: Assessorin

Kontakt:
Mobil: +43 (0) 664 26 56 822
ursula.pfrimer@aon.at 

Testimonials

Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft
Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft. Foto: © BKA/Dragan Tatic

Univ.-Prof. Dr. Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft: „Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht ist es mir wichtig, Menschen über die gesamte Erwerbsspanne hinweg möglichst gesund im Arbeitsleben zu halten. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt Alter(n)s-und Generationenmanagement auch aus ökonomischer Sicht stetig an Bedeutung. Fachkräfte zu gewinnen und zu halten sowie Erfahrungs- und Spezialwissen zu sichern wird für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg österreichischer Betriebe ganz wesentlich sein. NESTORGOLD kann, auch im Zusammenwirken mit Angeboten wie der „Demografieberatung“, in mehrfacher Weise eine wertvolle Hilfestellung sein: etwa durch Sensibilisierung hinsichtlich der Potenziale älter werdender Belegschaften, durch aktive Unterstützung von Veränderungsmanagement und nicht zuletzt durch die öffentlichkeitswirksame Auszeichnung mit dem Gütesiegel „NESTORGOLD“ für all jene Betriebe, die förderliche Rahmenbedingungen für alter(n)sgerechtes Arbeiten geschaffen haben." 

Renate Anderl, Präsidentin der Bundesarbeitskammer
Renate Anderl, Präsidentin der Bundesarbeitskammer. Foto: © www.sebastianphilipp.com

Renate Anderl, Präsidentin der Bundesarbeitskammer: "Wir bekennen uns zum Ziel der Sozialpartner, dass das faktische Pensionsantrittsalter steigen soll. Entschieden wird dies vorrangig in den Betrieben: Die Unternehmen müssen zunächst ältere Arbeitnehmer:innen überhaupt beschäftigten - angesichts der hohen Altersarbeitslosigkeit und der wachsenden Zeitspanne zwischen Austritt aus dem Erwerbsleben und Antritt der Pension gar keine triviale Frage.
Die Arbeitsbedingungen in den Betrieben müssen auch stärker darauf ausgerichtet werden, dass sie von älter werdenden - unter Umständen auch schon gesundheitlich beeinträchtigten - Arbeitnehmer:innen bewältigt werden können. Das zu erreichen, dafür braucht es in Österreich noch eine Vielzahl von Maßnahmen: Beratung und Förderungen für die Unternehmen, aber auch Regeln, die sie spürbar in die Pflicht nehmen, damit wir bessere Beschäftigungschancen und gute Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer:innen sicherstellen.
Und es braucht dafür auch den Anreiz durch gute Beispiele, die zur Nachahmung anregen. Deshalb unterstützen wir auch Aktivitäten wie NESTORGOLD!"

Wolfgang Katzian, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
Wolfgang Katzian, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Foto: © Michael Mazohl

Wolfgang Katzian, Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes: „NESTORGOLD steht nun bereits seit vielen Jahren für gesunde Arbeitsbedingungen und ein gedeihliches Miteinander von jüngeren und älteren Arbeitnehmer:innen. Der ÖGB unterstützt diese Initiative von Beginn an - denn nur gesunde Mitarbeiter:innen sind auch zufriedene Mitarbeiter:innen."

Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende der GPA-djp
Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende der GPA-djp. Foto: © Michael Mazohl

Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende der GPA-djp: "Beschäftigte und Unternehmen profitieren von einer Unternehmenskultur, die von Wertschätzung und Respekt geprägt ist. Das NESTORGOLD GÜTESIEGEL leistet einen wichtigen Anteil, wenn es darum geht, Role Models für intergenerationelle Zusammenarbeit zu schaffen."

Dr. Johannes Kopf, Dr. Herbert Buchinger, AMS Vorstand
Dr. Johannes Kopf, Dr. Herbert Buchinger, AMS Vorstand. Foto: © Petra Spiola

Dr. Johannes Kopf, Dr. Herbert Buchinger, AMS Vorstand: „Erfolgreiches Generationenmanagement schafft Vorteile für Betriebe und Beschäftigte: Arbeitskräfte und deren Fähigkeiten bleiben erhalten und bringen Vielfalt in die Unternehmen. Die Initiative NESTORGOLD leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung und Förderung einer alternsgerechteren Arbeitswelt und trägt zur Nutzung der Beschäftigungspotenziale aller Altersgruppen bei."

Dr. Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.
Dr. Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Foto: © Marek Knopp

Dr. Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich: „Die Wirtschaft und ihre Betriebe brauchen die Vielfalt an Stärken und Fähigkeiten aller Generationen. Das gute Zusammenarbeiten von Jung und Alt ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für österreichische Unternehmen. Das NESTORGOLD GÜTESIEGEL zeichnet Unternehmen für ihr außerordentliches Engagement aus und holt jene vor den Vorhang, die besonders erfolgreich und als Vorbilder Generationenmanagement umsetzen."

Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung.
Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung. Foto: © Alexander Müller/IV

Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung: „Viele Unternehmen haben die Potenziale Älterer längst erkannt und eigene Initiativen gestartet, um diese noch stärker zu erschließen und eine alter(n)sgerechte Arbeitswelt zu gestalten. Aktives Altern bedeutet dabei für uns, dass Menschen bei guter Gesundheit und wertgeschätzt älter werden und ein erfülltes Berufsleben führen, denn gerade ältere Arbeitnehmer:innen tragen mit ihren wertvollen Erfahrungen und ihrem Fachwissen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei. Die Industriellenvereinigung unterstützt deswegen auch das NESTORGOLD GÜTESIEGEL für alternsgerechte Organisationen und Unternehmen, denn es ist wichtig, das gemeinsame Engagement von Betrieben und ihren Mitarbeiter:innen auf diesem Gebiet stärker bekannt zu machen und auch ein öffentliches Bewusstsein für den Mehrwert einer alternsgerechten Arbeitswelt zu schaffen."

Letzte Aktualisierung: 6. September 2022