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Kompetenzgruppe Entstigmatisierung

Hier finden Sie Näheres zum Thema "Kompetenzgruppe Entstigmatisierung".

Kompetenzgruppe Entstigmatisierung

Menschen mit psychischen Erkrankungen - sowie ihre Angehörigen und alle mit diesem Themenfeld befassten Berufsgruppen - erfahren aufgrund von Stereotypen und Vorurteilen viele Benachteiligungen. Die Folgen sind oft geringere Chancen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, Verlust naher Beziehungen und sozialer Kontakte sowie Schwächung des Selbstwertgefühls. Diese Belastungen erhöhen das Risiko für Rückfälle oder für einen chronischen Krankheitsverlauf. Expertinnen und Experten sprechen daher von Stigma als „zweiter Erkrankung“. Die Angst vor Stigmatisierung verzögert zudem das Aufsuchen von Hilfe, was letztlich auf gesellschaftlicher Ebene zu einer Steigerung der Gesundheitskosten führt.

Wegen der Komplexität und Hartnäckigkeit des Phänomens Stigma wurde von der Arbeitsgruppe zum Gesundheitsziel 9, das Etablieren einer „Kompetenzgruppe Entstigmatisierung“ angeregt. Diese soll Expertise aus Wissenschaft, Versorgungspraxis, Verwaltung, Kultur, Medien sowie Erfahrungswissen bündeln und ein koordiniertes Vorgehen gegen das Stigma psychischer Erkrankungen entwickeln. Des Weiteren soll die Kompetenzgruppe als Drehscheibe für bestehende und neue Projekte fungieren.

Die Kompetenzgruppe Entstigmatisierung ist eine Initiative des BMSGPK, des FGÖ und des DVSV. Kooperationspartner sind u.a. BMBWF und BMKÖS. Mit der fachlichen Begleitung wurde die GÖG (Geschäftsbereich ÖBIG) beauftragt.

In einem ersten Schritt hat die Kompetenzgruppe Entstigmatisierung eine Bestandserhebung existierender Anti-Stigma-Aktivitäten in Österreich mit Stand 2019 durchgeführt.

Bestandserhebung Anti‐Stigma‐Aktivitäten in Österreich 2019 – Teil 1

Bestandserhebung Anti‐Stigma‐Aktivitäten in Österreich 2019 - Teil 2

Letzte Aktualisierung: 1. März 2022