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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu COVID-19.

COVID-19

COVID-19 ist eine durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Infektionskrankheit. SARS-CoV-2 wird hauptsächlich über Tröpfchen in der Atemluft, einschließlich Aerosole, von einer infizierten Person verbreitet, die niest, hustet, spricht, singt oder in unmittelbarer Nähe zu anderen Menschen atmet. Die Tröpfchen können eingeatmet werden oder sich in der Nase, im Mund oder auf den Augen absetzen.

Eine Infektion kann zwar ohne Beschwerden (asymptomatisch) verlaufen – sie kann aber auch eine sehr schwere, im schlimmsten Fall sogar tödliche Erkrankung auslösen. Typische Beschwerden sind Fieber, Husten, Halsschmerzen, allgemeine Schwäche, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Auch der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn kann vorkommen.

Jede:r kann einfache Maßnahmen ergreifen, die zu einem gewissen Maß vor Ansteckung mit und Weitergabe von SARS-CoV-2 schützen können. Dazu zählen:

  • Regelmäßig Hände waschen und desinfizieren
  • Räume regelmäßig lüften
  • Bei Symptomen möglichst zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden

Auch partikelfiltrierende Halbmasken (FFP3-, FFP2-Masken) bieten einen sehr wirksamen Selbst- und Fremdschutz (sofern kein Ausatemventil vorhanden ist). Korrekt getragen filtern sie sowohl eingeatmete als auch ausgeatmete Luft sehr effektiv. Das Tragen von FFP2-Masken ist deshalb – besonders in der kalten Jahreszeit – in stark besuchten Innenräumen oder in vulnerablen Bereichen zu empfehlen.

Wichtiger Hinweis: Die Corona-Schutzimpfung bietet nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren COVID-19-Verlauf.

Auch nach dem Ende der Meldepflicht für COVID-19 mit 1. Juli 2023 wird das Infektionsgeschehen in Österreich weiterhin überwacht:

  • Die Beobachtung der Viruszirkulation wird durch die Bestimmung der SARS-CoV-2-Virenfracht in Abwasserproben abgedeckt. Dies erfolgt über die Nationale Referenzzentrale für SARS-CoV-2 Abwassermonitoring. Grafiken und Daten des SARS-CoV-2 Abwassermonitorings sind unter abwassermonitoring.at verfügbar.
  • Mit dem SARI-System (schwere akute respiratorische Infektionen) ist es möglich, die Krankheitslast in den österreichischen Krankenanstalten durch schwere Atemwegsinfektionen zu erfassen. Damit steht ein aktueller Überblick zur Lage in den Spitälern zur Verfügung. Die Anzahl der Krankenanstaltenaufnahmen mit SARI-Diagnosen, gegliedert nach Diagnose, Aufnahmestation (ICU oder Normalpflegestation), Altersgruppe und Geschlecht werden wöchentlich aktualisiert und für ganz Österreich sowie auf Bundesland-Ebene in einem öffentlichen Dashboard unter sari-dashboard.at zur Verfügung gestellt.
  • Virusvarianten werden durch genomische Analyse von SARS-CoV-2-positiven Proben überwacht. Die Ergebnisse sind auf der Website der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verfügbar.

COVID-19-Impfung

Die COVID-19-Impfung verringert das Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Kommt es trotz Impfung zu COVID-19, so verläuft die Erkrankung in der Regel kürzer und milder. Komplikationen, Spitalsaufenthalte und Todesfälle können weitgehend vermieden werden. Zudem ist das Risiko, Long COVID zu entwickeln, bei geimpften Personen geringer. Ganz besonders wichtig ist das für alle Menschen, die zu einer oder sogar zu mehreren Risikogruppen gehören.

Umfassende Informationen zur COVID-19-Impfung und anderen Impfungen finden Sie auf impfen.gv.at.

Die COVID-19-Impfung ist kostenfrei und ab dem vollendeten 6. Lebensmonat zugelassen. Allgemein empfohlen wird die Impfung ab dem Alter von 12 Jahren, besonders ab dem Alter von 60 Jahren sowie für Risikopersonen und Gesundheitspersonal.

Bevorzugt empfohlen ist die Impfung für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Dazu zählen insbesondere:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen
  • Stark übergewichtige Personen
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. durch Erkrankungen, Medikamente)
  • Schwangere
  • In Gemeinschaftseinrichtungen betreute Personen (z.B. Alten- und Pflegeheime) sowie Personen mit intellektuellen oder körperlichen Behinderungen in und außerhalb von Betreuungseinrichtungen

COVID-19-Medikamente

Zur Behandlung von COVID-19 Infektionen stehen gut wirksame Medikamente zur Verfügung. Zusammen mit der COVID-19-Schutzimpfung bilden sie ein wirksames Mittel, das vor schweren Verläufen und Aufenthalten im Krankenhaus schützt. Die Behandlung muss so rasch wie möglich nach der Infektion erfolgen, um die beste Wirkung gewährleisten zu können.

Wichtiger Hinweis: Die Corona-Schutzimpfung bietet nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren COVID-19-Verlauf.

Die Behandlung mit COVID-19-Medikamenten ist vorrangig für Risikopatient:innen vorgesehen. Die Therapie ist insbesondere für folgende Menschen empfohlen:

  • Personen im erhöhten Alter,
  • Personen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes),
  • Personen mit Übergewicht und
  • Personen mit Erkrankungen bzw. Personen, die Medikamente einnehmen, die das Immunsystem beeinflussen.

Im Einzelfall ist es eine ärztliche Entscheidung, ob eine Person der Risikogruppe angehört. Bei Fragen wenden Sie sich daher bitte jedenfalls an den:die Ärzt:in Ihres Vertrauens.

Die Entscheidung, ob eine Behandlung im konkreten Fall notwendig ist und mit welchem Produkt die Behandlung erfolgt, wird stets von Ärzt:innen getroffen.

  • Wird eine Person aufgrund der Schwere der Erkrankung bzw. des Verlaufes stationär, das heißt in einer Krankenanstalt behandelt, erfolgt die Verabreichung durch die dort behandelnden Ärzt:innen.
  • Für Patient:innen, die sich zur Behandlung an niedergelassene Ärzt:innen bzw. Fachärzt:innen wenden, kann nach einem eingehenden Gespräch und Feststellung des Behandlungsbedarfes ein Rezept für das Medikament Paxlovid ausgestellt werden. Dieses Arzneimittel kann anschließend über eine öffentliche Apotheke kostenlos bezogen werden.
Letzte Aktualisierung: 2. April 2024