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Zielsteuerung-Gesundheit – Monitoringberichte

Berichte über die Umsetzung von strategischen Zielen in der Gesundheitsversorgung

Im Interesse der in Österreich lebenden Menschen sind Bund, Länder und Sozialversicherung als gleichberechtigte Partner erstmals im Jahr 2013 übereingekommen, ein partnerschaftliches Zielsteuerungssystem zur Steuerung von Struktur, Organisation und Finanzierung der österreichischen Gesundheitsversorgung einzurichten. Mit der neuen Zielsteuerungsperiode wurde die partnerschaftliche Vereinbarung erneuert und wird bis 2021 fortgesetzt. Im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit (ZS-G), wurden strategische Ziele formuliert und zahlreiche operative Ziele und Maßnahmen vereinbart.

Um die Erreichung dieser Ziele und die Umsetzung der Maßnahmen transparent darzustellen, wurden in der Vereinbarung gem. Art. 15a B-VG Zielsteuerung-Gesundheit und dem daraus abgeleiteten Vereinbarungsumsetzungsgesetz sowie dem Zielsteuerungsvertrag für die Periode bis 2021 Festlegungen für das Monitoring der ZS-G getroffen. Ab Oktober 2017 gliedert sich das Monitoring wie folgt:

  • Halbjährlicher Kurzbericht über die Ergebnisse des Monitorings zur Finanzzielsteuerung
  • Jährlicher Hauptbericht über die Ergebnisse des Monitorings zur Finanzzielsteuerung und des Monitorings der operativen Ziele in den Steuerungsbereichen Versorgungsstrukturen, Versorgungsprozesse und Ergebnisorientierung
  • Jährlicher Statusbericht zu Status und Fortschritt der Maßnahmen zu den operativen Zielen des Ziele- und Maßnahmenkatalogs sowie zum Status der laufenden Arbeiten

Vierter Hauptbericht der ZS-G-Periode 2017 bis 2021

Der jährliche Monitoringbericht besteht aus dem Monitoring der Finanzzielsteuerung, welches dokumentiert, inwieweit die vereinbarten Ausgabenziele erreicht wurden, sowie dem Monitoring der Steuerungsbereiche, welches die Zielerreichung der Zielsteuerung anhand von 22 im Zielsteuerungsvertrag definierten Indikatoren misst.

Der vierte umfassende Monitoringbericht der neuen Zielsteuerungsperiode (2017–2021) zeigt mehrheitlich positive Ergebnisse und Trends, jedoch bleiben zentrale Herausforderungen bestehen.

Einige Monitoring-Ergebnisse der Steuerungsbereiche zeigen, dass sich die 22 definierten Messgrößen mehrheitlich in die intendierte Richtung bewegen. Generell ist bei allen Messgrößenausprägungen anzumerken, dass die Werte für 2020 im Lichte der COVID-19-Pandemie zu interpretieren sind und nur eine bedingte Aussagekraft haben. Neben vielfachen positiven Entwicklungen, z.B. hinsichtlich des gestiegenen Anteils der in Primärversorgungseinheiten versorgten Bevölkerung, zeigten sich jedoch auch bei einzelnen Indikatoren Abweichungen von der beabsichtigten Zielrichtung bzw. konnten Zielvorgaben nicht gänzlich erreicht werden, z.B. Durchimpfungsraten für Mumps/Mastern/Röteln bei 4-jährigen Kindern oder die Umsetzung multiprofessioneller und/oder interdisziplinärer ambulanter Versorgungsformen.

Durch das Einhalten vereinbarter jährlicher Ausgabenobergrenzen soll das jährliche Ausgabenwachstum von prognostizierten 3,6 Prozent im Jahr 2017 auf 3,2 Prozent im Jahr 2021 gedämpft werden (Finanzzielsteuerung). Dabei ist das Einhalten des Ausgabenpfades mithilfe partnerschaftlich vereinbarter strategischer Ziele in den Dimensionen Bessere Versorgung, Bessere Qualität, Gesündere Bevölkerung sicherzustellen. Für die Berichtsjahre 2019 bis 2021 kommt es gemäß den (vorläufigen) Ergebnissen des Finanzzielmonitorings bei den Ländern in allen drei Jahren zu Überschreitungen und bei der gesetzlichen Krankenversicherung (KV) in allen drei Jahren zu Unterschreitungen der Ausgabenobergrenzen. Als wichtiger Hinweis ist dabei anzumerken, dass das aktuelle Finanzzielmonitoring stark von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beeinflusst ist. Die vorläufigen Ergebnisse für die Jahre 2020 und 2021 zeichnen ein Bild der öffentlichen Gesundheitsausgaben während dieser Pandemie und sind entsprechend zu interpretieren.

Downloads:

2021

2020

Letzte Aktualisierung: 13. September 2021