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Qualitätsstandard Integrierte Versorgung Schlaganfall

Dieser Qualitätsstandard hat das Optimieren der Schlaganfallversorgung zum Ziel und umfasst sämtliche Versorgungsphasen. Maßnahmen zur Verbesserung werden im Rahmen des standardisierten A-IQI-Prozesses und des Stroke-Unit Registers gesetzt.

In Österreich ist der Schlaganfall nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache und die Ursache für bleibende Behinderungen.

Leben retten, Behinderungen vermeiden und Patientenorientierung in den Fokus rücken - das war der Ausgangspunkt für den Auftrag der Bundes-Zielsteuerungskommission, eine qualitativ hochwertige integrierte Versorgung für Schlaganfallpatientinnen und -patienten bundesweit anzubieten.

Der Qualitätsstandard IV Schlaganfall umfasst sämtliche Versorgungsphasen vom Notfallmanagement, Versorgung im Krankenhaus, Rehabilitation und ambulante Nachbetreuung bis hin zur anschließenden Weiterbetreuung und Sekundärprävention.
Er fokussiert auf das Optimieren der Schlaganfallversorgung unter den Prämissen Patientenorientierung, sektorenübergreifende Kontinuität und Anwenden der nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft geeigneten medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen. Im Zentrum der Integrierten Versorgung Schlaganfall steht der Nutzen für Patientinnen und Patienten. Inkludiert ist ein Basisdatensatz zur bundeseinheitlichen Dokumentation von Schlaganfällen, der für alle Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten auszufüllen ist, unabhängig von der Abteilung, in der sie behandelt wurden (siehe Qualitätsstandard IV Schlaganfall).

Eine jährliche Datenauswertung und ein Monitoring erfolgen im Rahmen des standardisierten A-IQI-Prozesses und mittels des Stroke-Unit Registers inklusive endovaskulärem Register, um daraus Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Versorgung abzuleiten.

Im April 2018 wurde der Entwurf einer Begutachtung durch medizinische Experten und im Sommer 2018 einer öffentlichen Konsultation unterzogen. Nach Überarbeitung wurde er im November 2018 von der Bundes-Zielsteuerungs-Kommission zur Veröffentlichung freigegeben.

Qualitätsstandard Integrierte Versorgung Schlaganfall (PDF, 552 KB)

Anhang 2 - Akutmanagement und Sekundärprävention des Schlaganfalls. Positionspapier - Update 2014, Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft und Österreichische Gesellschaft für Neurologie (2014)

Bericht zum „Status Quo der Österreichischen Schlaganfallversorgung“

Ein Schlaganfall stellt einen oft nachhaltigen und drastischen Einschnitt in das Leben der Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen dar. Die betroffenen Personen müssen nicht nur mit den direkten Folgen der Krankheit zurechtkommen, sondern auch alle organisatorischen Anforderungen, angefangen von der notfallmäßigen Betreuung über stationäre Aufenthalte, Rehabilitationsmaßnahmen und regelmäßige Nachuntersuchungen, bewältigen.

Österreich verfügt über eine im internationalen Vergleich ausgezeichnete Schlaganfall-Versorgung, nicht zuletzt dank der bundesweiten Vorgaben im Qualitätsstandard Integrierte Versorgung Schlaganfall, der 2018 veröffentlicht wurde.

Im vorliegenden Bericht „Status Quo der österreichischen Schlaganfall-Versorgung“ finden Sie die Stärken und Schwächen der derzeitigen Versorgung und eine detaillierte Beschreibung der zur Verfügung stehenden Daten. Dadurch sollen Verbesserungspotentiale aufgezeigt und eine objektive Bewertung bereits gesetzter und noch zu setzender Maßnahmen ermöglicht werden. Das erklärte Ziel ist die Sicherstellung der hohen Qualität auf den Versorgungsstufen, die bereits gut funktionieren, sowie die Verbesserung jener Bereiche, wo es noch Entwicklungspotential gibt.

Status Quo der Österreichischen Schlaganfallversorgung (PDF, 6 MB)

Letzte Aktualisierung: 28. April 2021