Der Gebrauch von Cookies erlaubt es uns, Ihnen die optimale Nutzung dieser Website anzubieten. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Genauere Informationen finden Sie im Bereich Datenschutz.

Schädel-Hirn-Trauma

In Österreich erleiden etwa 2.000 Personen jährlich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma (SHT).

Beim Schädel-Hirn-Trauma können primäre und sekundäre Schädigungen unterschieden werden, wobei die sekundären Schädigungen durch eine entsprechende Behandlung teilweise oder auch vollständig verhindert werden können.

Als statistisch signifikante Faktoren für Überleben und erfolgreiche Rehabilitation erwiesen sich Alter, Verletzungsschwere, neurologischer Status am Unfallort und Qualität der Erstversorgung.

Optimierung der Erstversorgung von Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma in Österreich

In einer vom ehemaligen Bundesministerium für Gesundheit und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) in Auftrag gegebenen Untersuchung mit dem Titel „Erstversorgung von Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma“ erfolgte die Erhebung des Ist-Zustands der Erstversorgung von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma durch Einbeziehung unfallchirurgischer Abteilungen von Schwerpunkt-Krankenhäusern in Österreich, in denen jährlich mehr als 20 Patientinnen und Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma behandelt werden.

Anhand dieser Daten wurden in weiterer Folge österreichische Empfehlungen zur Erstversorgung von Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma erarbeitet und durch Information und Schulung von ErsthelferInnen, professionellen HelferInnen und MitarbeiterInnen der Krankenhäuser im Rahmen des Projekts implementiert.

In einer abschließenden Erhebung konnte festgestellt werden, dass sich durch die Implementierung und Einhaltung dieser Empfehlungen die Qualität der Erstversorgung und somit die Ergebnisse der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma deutlich verbessert haben.

Bei der Tagung am 16. Mai 2013 wurde dieses Projekt sowie die daraus entstandenen Empfehlungen vorgestellt.

Erkenntnisse der Studie fanden Eingang in den Österreichischen Strukturplan Gesundheit ÖSG.

Inhaltlicher Stand: 27. September 2019